Dauerausstellung: Werkbundarchiv
Ort
Veranstalter: Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Ein Katalog liegt vor.
Das Museum der Dinge zeigt einen bedeutenden Teil seiner umfangreichen, Sammlungen zur Design- und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts in Form eines begehbaren Depots, das den Besuchern die Möglichkeit gibt, den musealen Umgang mit den Sammlungen unmittelbar zu verfolgen. In der Dauerausstellung sind die Sammlungsobjekte in Mustersammlungen zusammengestellt, die zum einen die Grundlagen der polarisierenden Werkbundprogrammatik vermitteln und zum anderen allgemeine Aspekte der Material-, Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Produktkultur zeigen. Die Sammlungsobjekte sind in spannungsvollen Konstellationen gegenüber gestellt: Objekte namhafter Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so genannte "Geschmacksverirrungen" oder "Kitsch", substantiell "ehrliche" Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte. Die als "offenes Depot" präsentierte Sammlung wird im Rahmen von Ausstellungsprojekten ständig neu befragt, weiterentwickelt und kommentiert.
Das Werkbundarchiv - Museum der Dinge versteht sich als museale Versuchsanstalt, in der sich die Aufmerksamkeit darauf richtet, ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen. Dabei gilt es, den Museumsraum und die Möglichkeiten von ästhetischer Bildung in Museen und Ausstellungen zu erforschen.
Wo finden Sie die Themen dieser Ausstellung noch?
Alltag, Alltagskultur, Bruno Paul, Bruno Taut, DDR, Design, Designpreis, Egon Eiermann, Form, Hans Poelzig, Henry van der Velde, Herbert Hirche, Herman Muthesius, Industrie, Lilly Reich, Möbel, Nazikitsch, Peter Behrens, Produkt, Produktdesign, Rat für Formgebung, Richard Riemerschmid, Walter Gropius, Werkbund, Wilhelm Wagenfeld






