Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989
05. Oktober 2012 - 28. Januar 2013
Website zur Ausstellung
Die Berlinische Galerie widmet der künstlerischen Fotografie in der DDR die international erste umfassende Ausstellung.
Wichtige Fragen sind: Gab es unter den autoritären Bedingungen der DDR eine freie künstlerische Fotografie? Und wie hat sich diese über vier Jahrzehnte hinweg verändert? Das Museum zeigt Fotos von 33 Autoren, welche die gesellschaftliche Situation kritisch reflektieren: Ursula Arnolds schonungslose Alltagsbeschreibungen, Arno Fischers melancholische Symbolbilder, Jens Rötzschs farbige Methaphern einer Gesellschaft, die sich in Auflösung befindet, oder die rein subjektiv-emotionalen Bildfindungen wie sie in den Werken von Thomas Florschuetz und Maria Sewcz zu finden sind. Die ausgewählten Positionen vermitteln die wichtigsten Entwicklungsstränge der künstlerischen Fotografie in der DDR: Montage und Experiment, Dokumentarismus und Sozialreportage sowie die junge Fotografie der 1980er-Jahre.
Künstler und Künstlerinnen:
Ursula Arnold, Tina Bara, Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Micha Brendel, Kurt Buchwald, Lutz Dammbeck, Klaus Elle, Arno Fischer, Thomas Florschuetz, Ernst Goldberg, Klaus Hähner-Springmühl, Matthias Hoch, Edmund Kesting, Fritz Kühn, Peter Langner, Matthias Leupold, Ulrich Lindner, Karl Heinz Mai, Sven Marquardt, Roger Melis, Florian Merkel, Peter Oehlmann, Helga Paris, Manfred Paul, Richard Peter sen., Evelyn Richter, Jens Rötzsch, Michael Scheffer, Erasmus Schröter, Gundula Schulze-Eldowy, Maria Sewcz, Ulrich Wüst
Wo finden Sie die Themen dieser Ausstellung noch?
Alltag, DDR, Gesellschaft, Künstlerische Fotografie







