Medizin und Verbrechen 1936-1945
Veranstalter: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Die original erhaltenen Baracken R I und R II des Krankenreviers stammen aus der Entstehungszeit des Konzentrationslagers. Die Ausstellung "Medizin und Verbrechen" zeigt nicht nur die dort begangenen ärztlichen Verbrechen wie Zwangssterilisation und -kastration, Krankenmord und Menschenexperimente. Sie widmet sich auch der "alltäglichen" medizinischen Versorgung im Lager und den Häftlingen, die sie leisteten oder als Patienten benötigten. Dazu gehören die Männer, die nach dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 schwerkrank ins KZ Sachsenhausen verschleppt wurden. Thema ist auch die Rolle des Reviers als Schauobjekt bei Besucherführungen.






