Pier Paolo Pasolini (5.3.1922–2.11.1975) - Hommage zum 90. Geburtstag
27. Januar 2012 - 01. Mai 2012
Vernissage: 26.01.2012 um 19 Uhr
Pasolinis Leben sollte an einem Tag enden, an dem Allerseelen auf einen Sonntag fällt: das war 1958, 1969 und 1975 der Fall. Giuseppe Zigaina, Maler und seit 1948 mit Pasolini befreundet, geht den Hinweisen im Werk nach, die auf einen von langer Hand vorbereiteten Selbstmord verweisen. Nach Zigaina plante Pasolini seinen Freitod bereits für das Jahr 1969, lernte dann aber Maria Callas kennen, die ihm aus einer künstlerischen Krise half, und beschloss seinen Tod auf 1975 zu verschieben. Alle möglichen späteren Konstellationen waren ihm, nicht zuletzt wegen des fortschreitenden Alters, zu ungewiss. Zigainas Hypothese strukturiert die gezeigte Hommage. Der Ritus des selbst erwählten Todes am Strand von Ostia ist Ausgangspunkt, um Leben und Werk Pasolinis zu befragen.
Die Ausstellung präsentiert das literarische und das filmische Werk, schlägt Blickachsen in Pasolinis künstlerische Produktionsweisen, verbindet das Werk mit der Biographie. Kurze Zitate von Zeitgenossen erweitern und ergänzen das Bild Pasolinis. Vorgestellt wird der Drehbuchautor Pasolini, der sowohl für prominente als auch für heute vergessene Regisseure arbeitete. Auch hier steht das Leben der Ragazzi im Mittelpunkt und weist voraus auf Pasolinis Hauptwerke.
Wo finden Sie die Themen dieser Ausstellung noch?
Film, Homosexualität, Italien, Konsumismus, Pasolini







