Pillen und Pipetten - Die chemisch-pharmazeutische Industrie am Beispiel Schering
Ab 02. Juni 2010
Veranstalter: Deutsches Technikmuseum
Ein Katalog liegt vor.
Wohl kaum ein Industriezweig hat die moderne Gesellschaft weitreichender geprägt als die Chemie- und Pharmaindustrie. Fast alle Dinge, mit denen wir im Alltag umgehen, enthalten chemisch erforschte und entwickelte Anteile. Auch in unserem Körper gibt es kaum etwas, das nicht für den Erhalt der Gesundheit oder gar zur Leistungssteigerung im Labor analysiert wurde.
Vor dem Hintergrund der Geschichte des Berliner Unternehmens Schering lernen die Besucherinnen und Besucher dieser Dauerausstellung Arbeitstechniken eines Labors, Arbeitsmittel von der Glaspipette bis zum modernen Pipettierroboter, die chemische Produktvielfalt sowie die Grundlagen der pharmazeutischen Industrie kennen. Sie können selbst zum Pyrotechniker werden und virtuell ein Feuerwerk zusammenbauen und zünden oder eine industrielle Tablettenpresse, mit einem Auswurf von 300.000 Tabletten pro Stunde, bei Vorführungen in Aktion beobachten. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die Entdeckung der Sexualhormone, ihre Verwendung als Verhütungsmittel in der von Schering entwickelten "Pille" und die gesellschaftlichen Auswirkungen auf Familienplanung und Sexualität.







