Führungen für Rollstuhlfahrer
April bis Juni 2012
Unter dem Titel "Kunst macht mobil" bieten die Staatlichen Museen zu Berlin in der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum mit der Skulpturensammlung und in der Gemäldegalerie spezielle Führungen für Gehbehinderte und RollstuhlfahrerInnen an.
Alle Führungen finden mittwochs von 11 bis 13 Uhr statt und kosten 6 Euro zuzüglich Eintritt. Für je eine Begleitperson sind der Eintritt und die Führungsgebühr frei. Treffpunkt ist jeweils die Information bzw. Kasse im Foyer der Häuser.
Eine Anmeldung mindestens 3 Tage vorher ist erforderlich unter Tel. 030-266 424242 (Mo-Fr 10-16 Uhr) oder service@smb.museum
Die Führungen finden bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 3 bis maximal 7 Gehbehinderten oder RollstuhlfahrerInnen sowie je einer Begleitperson statt. Es können auch zusätzliche Termine vereinbart werden.
Alte Nationalgalerie
"... den alten Fritz, der im Volke lebt". Das Bild Friedrich des Großen bei Adolph Menzel
Schon der junge Menzel schuf malerische und grafische Arbeiten mit großer Detailtreue. Am bekanntesten wurden seine 400 Holzstiche zur "Geschichte Friedrich des Großen" von Franz Kugler, die 1840 erschien. In den folgenden Jahren entstanden mehrere Ölgemälde zu Friedrich II.. Drei davon sind seit dem Zweiten Weltkrieg verloren, die übrigen werden in dieser Ausstellung erstmals zusammen präsentiert.
9. Mai 2012, 11–13 Uhr
Die Kunst der Goethezeit
Die Goethezeit (1750-1830), in der die "größten Weltbegebenheiten an die Tagesordnung kamen", ist gekennzeichnet durch das Changieren zwischen Antike und Moderne. An Werken von Malern wie Hackert, Koch und Graff zeigt sich die Auseinandersetzung dieser Epoche mit der antiken Kunst.
20. Juni 2012, 11–13 Uhr
Bode-Museum
Meisterwerke aus Elfenbein
Elfenbein gehört zu den kostbarsten Werkstoffen der Schnitzer. Das Bode-Museum verfügt trotz großer Kriegsverluste über einen hochrangigen Bestand solcher Kunstwerke. Dazu gehören Raritäten wie die so genannte Große Berliner Pyxis aus spätantiker Zeit, die Ottonischen Tafeln aus Trier und Arbeiten preziöser Hofkunst.
25. April 2012, 11–13 Uhr
Meisterwerke des Barock
Die barocke Kunst ist Ausdruck des Absolutismus und der Gegenreformation. Im Mittelpunkt der Darstellungen stehen das Repräsentationsbildnis weltlicher und religiöser Herrscher, aber auch christliche und mythologische Themen.
23. Mai 2012, 11–13 Uhr
Gemäldegalerie
Passion und Auferstehung Christi
Der in den Evangelien beschriebene Leidensweg Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zu seiner Grablegung und sein Sieg über den Tod in der Auferstehung wurden seit dem 13. Jahrhundert häufig zum Bildthema auf Altartafeln. In tiefer Andacht konnte sich der Gläubige in die immer realistischer werdenden Abbildungen des Leidens Jesu versenken.
4. April 2012, 11–13 Uhr
Friedrich der Große als Sammler
Einer der bedeutendsten Sammler französischer Genremalerei war Friedrich der Große. In seinen Jahren als Kronprinz bevorzugte er die Werke Watteaus und dessen Nachfolger Pater und Lancret. Besonders faszinierten Friedrich die Darstellungen der "Fête galante", die er für sein Schloss Rheinsberg und später für Sanssouci erwarb.
6. Juni 2012, 11–13 Uhr
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bietet auf Anfrage in folgenden Schlössern Führungen für Rollstuhlfahrer an: In Schloss Charlottenburg, im Neuen Palais, in Schloss Cecilienhof, im Marmorpalais, im Orangerieschloss im Park Sanssouci und in den Neuen Kammern.
Informationen und Anmeldung bei Wilma Otte, Tel. 0331-96 94-194, E-Mail: w.otte(at)spsg






