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Führungen für Rollstuhlfahrer

Januar bis März 2012

Unter dem Titel "Kunst macht mobil" bieten die Staatlichen Museen zu Berlin in der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum mit der Skulpturensammlung und in der Gemäldegalerie spezielle Führungen für Gehbehinderte und RollstuhlfahrerInnen an.
Alle Führungen finden mittwochs von 11 bis 13 Uhr statt und kosten 6 Euro zuzüglich Eintritt. Für je eine Begleitperson sind der Eintritt und die Führungsgebühr frei. Treffpunkt ist jeweils die Information bzw. Kasse im Foyer der Häuser.
Eine Anmeldung mindestens 3 Tage vorher ist erforderlich unter Tel. 030-266 424242 (Mo-Fr 10-16 Uhr) oder service@smb.museum
Die Führungen finden bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 3 bis maximal 7 Gehbehinderten oder RollstuhlfahrerInnen sowie je einer Begleitperson statt. Es können auch zusätzliche Termine vereinbart werden.

Alte Nationalgalerie


Hugo von Tschudi und die französischen Impressionisten
Tschudi, seit 1896 Direktor der Nationalgalerie, begann schon im gleichen Jahr mit den Erwerbungen moderner französischer Kunst. Bedeutende Werke der Impressionisten wie Manet, Monet, Renoir, Cézanne und Degas riefen in Berlin Erstaunen hervor. Jedoch führten sie zum Konflikt mit den Kunstansichten des Kaisers, so dass 1909 Tschudi nach München wechselte.
18. Januar 2012, 11–13 Uhr

Bode-Museum


Meisterwerke der Gemäldegalerie im Bode-Museum
Nach dem Konzept Wilhelm von Bodes wurden im 1904 eröffneten Kaiser-Friedrich-Museum Malerei und Skulptur erstmals parallel in den einzelnen Epoche-Räumen gezeigt und damit die Zusammenhänge zwischen den Kunstgattungen verdeutlicht. Auch heute sind die Skulpturen mit über hundert Gemälden kombiniert.
8. Februar 2012, 11–13 Uhr

Schätze des Glaubens
Meisterwerke aus dem Dom-Museum Hildesheim und dem Kunstgewerbemuseum Berlin werden im Bode-Museum präsentiert. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Hauptwerke aus dem Welfenschatz sowie dem Hildesheimer Domschatz: Höhepunkte der europäischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Spätgotik.
28. März 2012, 11–13 Uhr

Friedrichswerdersche Kirche

Skulpturen der Schinkelzeit in der Friedrichswerderschen Kirche
Die Nationalgalerie präsentiert in der Friedrichswerderschen Kirche eine Auswahl von Bildwerken bedeutender Künstler der Schinkel-Zeit (Gottfried und Ridolfo Schadow, Rauch, Tieck u.a.). Die Arbeiten aus Marmor, Gips und Terrakotta geben einen Überblick über die Berliner Bildhauerschule des Klassizismus.
29. Februar 2012, 11–13 Uhr

Gemäldegalerie


Landschaft und Staffage: die Maler Poussin und Lorrain
Die französischen Maler Nicolas Poussin und Claude Lorrain schufen in ihrer Wahlheimat Italien im 17. Jahrhundert ideale Landschaften mit historischen Szenen. Vertrat Poussin eine eher klassische Auffassung in seinen Bildern, finden sich in den Werken Lorrains ein lyrischer Zug und eine starke Mitwirkung des Lichtes.
11. Januar 2012, 11–13 Uhr

"Gesichter der Renaissance" nördlich der Alpen
Das Porträt stellt das Abbild einer bestimmten Person dar. Die neuzeitliche Bildnismalerei erhielt ihre entscheidende Prägung im 15. Jahrhundert in den Niederlande und Italien. Vorgestellt werden die Porträts der niederländischen und deutschen Künstler und ihre gegenseitige Beeinflussung.
7. März 2012, 11–13 Uhr


Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bietet auf Anfrage in folgenden Schlössern Führungen für Rollstuhlfahrer an: In Schloss Charlottenburg, im Neuen Palais, in Schloss Cecilienhof, im Marmorpalais, im Orangerieschloss im Park Sanssouci und in den Neuen Kammern.
Informationen und Anmeldung bei Wilma Otte, Tel. 0331-96 94-194, E-Mail: w.otte(at)spsg

 
 
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