Museum für Naturkunde
Das Museum für Naturkunde wurde 1810 gemeinsam mit der Humboldt-Universität gegründet und befindet sich seit 1889 in einem eigenen Gebäude. Mit über 30 Millionen Sammlungsobjekten beherbergt es die größten deutschen Sammlungen auf den Gebieten der Zoologie, der Paläontologie und der Mineralogie. Das Museum für Naturkunde gehört zu den fünf größten Naturkundemuseen weltweit.
Das Museum hat drei grundlegende Aufgaben: die Pflege, Erschließung, Vermehrung und Bereitstellung seiner naturwissenschaftlichen Sammlungen, die wissenschaftliche Forschung mit diesem Sammlungsmaterial und die öffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse und der Sammlungen des Museums. Für letzteren Zweck besitzt das Museum für Naturkunde die größten naturkundlichen Ausstellungsflächen Deutschlands mit derzeit knapp 6.600 qm Ausstellungsfläche.
Im Juli 2007 hat das Museum neue Dauerausstellungen eröffnet, die unter dem Motto "Evolution in Aktion" neue Maßstäbe für naturkundliche Ausstellungen gesetzt und das Museum zu einem der meistbesuchten Museen Berlins gemacht haben. Der Besucher erfährt Spannendes über die Evolution des Kosmos, der Erde und des Lebens in Beziehung zueinander. Highlights der Ausstellung sind unbestritten der weltweit größte auf- und ausgestellte Dinosaurier (Brachiosaurus brancai, 13,27 m Höhe) und das Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx.
Inhalte werden auf innovativem Weg vermittelt und ein besonderer Anziehungspunkt sind die Juraskope, die den Besucher in die Welt der Dinosaurier versetzen.
bedingt geeignete Ausstattung für blinde Menschen
gute rollstuhlgerechte Zugänglichkeit
bedingt rollstuhlgeeignetes WC
guter rollstuhlgerechter Aufzug
Parkplatz für Menschen mit Behinderung