Topographie des Terrors

Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors“, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: die Geheime Staatspolizei (mit eigenem Gefängnis), die SS-Führung, der Sicherheitsdienst der SS (SD) und das Reichssicherheitshauptamt. Von diesem Ort aus wurde die Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner des Nationalsozialismus im In- und Ausland gelenkt und der Völkermord an den europäischen Juden und an den Sinti und Roma organisiert.
Die Ausstellung im 2010 eröffneten Dokumentationszentrum dokumentiert die Geschichte des Ortes, der in unmittelbarer Nähe des NS-Regierungsviertels angesiedelten Terrorinstitutionen und der von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Ergänzt wird sie durch 15 Informationsstationen auf dem Gelände und durch eine weitere Dauerausstellung über die historische Rolle Berlins als Hauptstadt des "Dritten Reiches", die entlang der freigelegten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße zu sehen ist.

  • Eingang Dokumentationszentrum, 2010 © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Bildwerk © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Bildwerk
  • Wasserfläche im quadratischen Innenhof, 2010 © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Stefan Müller
  • Luftaufnahme, August 2012 © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Wolfgang Chodan
  • Topographie des Terrors, Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Stefan Müller
  • Topographie des Terrors, Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Uwe Bellm
  • Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror. Eine Ausstellung in den Ausgrabungen entlang der Niederkirchnerstraße, Detail Ausstellungsgraben, 2010 © Stiftung Topographie des Terrors. Foto: Stefan Müller
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