Achtung Foto! - Berliner Wasser-Menschen in Bildern
Die neue Ausstellung im Museum im Wasserwerk porträtiert Menschen, die im Dienste der Berliner Wasserversorgung und Abwasserbehandlung wirkten und noch wirken und zeigt, wie sich die Arbeit und die Darstellung der Arbeiter in 155 Jahren verändert haben. Die Motive der verschiedenen Berufs- und Laienfotografen folgen der Chronologie der Entwicklung der zentralen Trinkwasserversorgung und Stadtentwässerung ab 1856 bis zur Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert neben Auftragsarbeiten aus dem Bestand des Museums im Wasserwerk auch viele private Bilder, die Mitarbeiter aus ihren Familienalben zur Verfügung gestellt haben.
Während vor 155 Jahren, also in der Gründerzeit der heutigen Berliner Wasserbetriebe, noch ehrwürdige Hoffotografen mit Ernst, Würde und umständlicher Technik zu Werke gingen, kann heute kinderleicht mit Kameras, Telefonen und Tablet-Computernimmer und überall fotografiert und das Ergebnis auch gleich noch bearbeitend verändert werden. Damit haben sich auch der Stil und der Umfang der Darstellung arbeitender Menschen augenfällig verändert. Und haben vor hundert Jahren noch Heizer, Kesselputzer, Gussrohrleger, Filterarbeiter oder Rieselwärter mit schwerer körperlicher Arbeit das Bild des Unternehmens bestimmt, so ist heute selbst der Kanalarbeiter durch moderne Robotertechnik ein High-Tech-Beruf.
Begleitend zu den Fotos erfährt man auch interessante Details zu den Arbeitsumständen, die sich im Laufe der Jahre stark verändert haben.
Wo finden Sie die Themen dieser Ausstellung noch?
Abwasser, Entwässerung, Fotografie, Friedrichshagen, Geschichte der Arbeit, James Hobrecht, Kanalisation, Müggelsee, Sozialgeschichte, Stadtgeschichte, Technikgeschichte, Wasserversorgung, Wasserwerk







