Berliner Dom
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Berliner Domhttp://www.berlinerdom.de
Der Berliner Dom wurde unter Wilhelm II. 1894-1905 als Hof- und Domkirche der Hohenzollern errichtet. Der pompöse, überkuppelte Zentralbau in Stilformen der italienischen Hochrenaissance und des Barock ersetzte den schlichteren klassizistischen Dom Karl Friedrich Schinkels. Julius Raschdorff lieferte die Pläne für den Bau und leitete auch die Ausgestaltung des Inneren mit dem protestantischen Bildprogramm, an der sich die bekanntesten Künstler der wilhelminischen Ära beteiligten. Einige Ausstattungstücke des Doms, darunter Werke von Karl Friedrich Schinkel, Christian Daniel Rauch und Friedrich August Stüler, stammen noch aus dem Vorgängerbau. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und seit 1975 wieder aufgebaut, die ursprünglich im Süden gelegene Denkmalskirche wurde dabei abgebrochen.
In der weitläufigen Gruft werden über 90 Sarkophage von Angehörigen des Hauses Hohenzollern aus dem 16. bis 20. Jahrhundert aufbewahrt. Die bedeutendsten sind im Kirchenraum aufgestellt: die Prunksarkophage von Andreas Schlüter für Friedrich I. von Preußen und seine zweite Gemahlin Sophie Charlotte und das ältere Bronzegrabmal von Peter und Johannes Vischer für Kurfürst Johann Cicero.
Die Pläne und Holzmodelle im über dem Kirchenraum gelegenen Dommuseum dokumentieren die unterschiedlichen Entwürfe für einen Dom-Neubau, die in der langen Planungszeit entstanden. Vom Kuppelumgang bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die Stadt.
Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Andreas Schlüter, Architekturmodell, Berliner Bildhauerschule, Carl Begas, Christian Daniel Rauch, Friedrich August Stüler, Grabkultur, Grabmal, Historismus, Hohenzollern, Karl Friedrich Schinkel, Kirchenbau, Neubarock, Preußen, Protestantismus, Sarkophag, Wilhelm II.







