Gedenkstätte Plötzensee
Aktuelle Ausstellungen
Dauerausstellung über die Praxis der nationalsozialistischen Justiz
Hüttigpfad
13627 Berlin
Telefon: +49 (0)30 344 32 26 oder (0)30 / 2
Fax: +49 (0)30 26 99 50 10
Gedenkstätte Plötzenseehttp://www.gedenkstaette-ploetzensee.de
Die Gedenkstätte Plötzensee erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus aus dem In- und Ausland. Zwischen 1933 und 1945 wurden hier fast 3000 Menschen nach Unrechtsurteilen der NS-Justiz hingerichtet. Sie starben durch die Guillotine oder durch den Strang. Zu den Ermordeten zählten Menschen aller sozialen Schichten und politischen Richtungen. Viele von ihnen waren politische Gegner der nationalsozialistischen Diktatur wie die Angehörigen der Roten Kapelle, des Kreisauer Kreises, des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 oder oppositioneller Widerstandsgruppen und -kreise. Aber es gab auch Opfer, die von der deutschen Justiz wegen kleinster Delikte zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Viele ausländische Gefangene aus den besetzten Ländern Europas mussten hier sterben.
Die Gedenkstätte Plötzensee ist ein Ort des stillen Gedenkens. Der Raum, in dem die Hinrichtungen stattfanden, ist heute Gedenkraum. Im Raum daneben dokumentiert eine Ausstellung die Praxis der nationalsozialistischen Justiz dokumentiert.
Ausführliche Informationen über die in Plötzensee Ermordeten finden Sie in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und im Internet unter www.gdw-berlin.de.
Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
20. Juli 1944, Arvid Harnack, Harro Schulze-Boysen, Kreisauer Kreis, Nationalsozialismus, NS-Justiz, Rote Kapelle, Verfolgung, Volksgerichtshof, Widerstand







