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Hugenottenmuseum

Hugenottenmuseum

Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 229 17 60
Fax: +49 (0)30 20 41 50 5

Hugenottenmuseumhttp://www.franzoesischer-dom.de

Das Hugenottenmuseum im Kuppelbau des Französischen Doms wurde 1935, zum 250-jährigen Jubiläum des Edikts von Potsdam, eingerichtet. Durch dieses Edikt des Großen Kurfürsten fanden ab 1685 ca. 20 000 französische Glaubensflüchtlinge in Berlin und der Mark Brandenburg Aufnahme. Ihre Geschichte wird im Museum anhand von Urkunden, Gemälden, Stichen, Büchern, Handschriften und Medaillen erzählt. Träger des Museums ist das Konsistorium der Französischen Kirche zu Berlin.
Die Ausstellung geht ausführlich auf die theologischen und historischen Gründe ein, die zur Flucht der Protestanten aus Frankreich führten, und zeichnet die Entstehung der französischen Siedlungen in der Mark Brandenburg nach. Deutlich wird, welchen Anteil die handwerklich gut ausgebildeten Einwanderer am Aufstieg Brandenburg-Preußens im 18. Jahrhundert hatten. Aus der reformierten Gemeinde in Berlin werden einige berühmte Mitglieder vorgestellt wie der Maler und Radierer Daniel Chodowiecki oder der Dichter Theodor Fontane.
Dokumentiert wird auch die Baugeschichte des Doms und der benachbarten Französischen Friedrichstadtkirche. Diesen schlichten barocken Bau errichteten die Berliner Hugenotten 1705 mit eigenen Geldern und eigenen Handwerkern. 1780 ließ Friedrich der Große dann den repräsentativen Turmbau des Französischen Doms als Pendant zum Deutschen Dom bauen.

Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Brandenburg, Edikt von Potsdam, Hugenotten, Religion, Religionsgeschichte, Theodor Fontane

 
 
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