Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
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Mausoleum im Schlosspark Charlottenburghttp://www.spsg.de/index.php?id=136
Vom Schloss Charlottenburg führt eine Tannenallee zum im Park gelegenen Mausoleum, das Friedrich Wilhelm III. für seine früh verstorbene Gemahlin, Königin Luise, errichten ließ. Im Dezember 1810 wurde ihr Sarg aus dem Berliner Dom hierher überführt. Das von Heinrich Gentz entworfene Mausoleum war ursprünglich ein privater Andachtsort: ein kleiner Tempel mit einer Säulenfront aus Sandstein – 1828 durch einen Portikus aus rötlichem Granit ersetzt – und einer höher gelegenen Halle. Dort wurde, von einem Oberlicht effektvoll beleuchtet, 1814 das berühmte Marmordenkmal der Königin von Christian Daniel Rauch aufgestellt.
Nach dem Tod Friedrich Wilhelms III. 1840 wurde das Mausoleum das erste Mal rückwärtig erweitert, um auch dessen Grabmal aufzunehmen. Die Altarnische, das Marmorkruzifix und Bibelsprüche an den Wänden gaben dem Bauwerk den Charakter einer Kapelle. 1890/91 wurde es ein zweites Mal für die Grabmäler Kaiser Wilhelms I. und seiner Frau Augusta vergrößert. Der private Erinnerungsort wandelte sich zum dynastischen Monument.
Die Sarkophage der Herrscher befinden sich in der unter der Halle gelegenen Gruft. Das Mausoleum und das Grabmal der Königin Luise wurden 2008 bis 2010 restauriert und anlässlich des 200. Todestages der Königin wiedereröffnet.
Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Christian Daniel Rauch, Friedrich Tieck, Friedrich Wilhelm III., Grabmal, Hohenzollern, Karl Friedrich Schinkel, Klassizismus, Luise von Preußen, Wilhelm I. Augusta von Preußen







