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Schloss Rheinsberg - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Schloss Rheinsberg - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Mühlenstraße 1
16831 Rheinsberg

Telefon: +49 (0)33931.726-0
Service-Telefon: +49 (0)331.96 94-200

Schloss Rheinsberghttp://www.spsg.de/index.php?id=128

Das malerisch am Ufer des Grienericksees gelegene Schloss Rheinsberg war für wenige Jahre die Kronprinzenresidenz des späteren preußischen Königs Friedrichs des Großen. Friedrich Wilhelm I. erwarb den Landsitz für seinen ältesten Sohn im Jahr 1734. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erweiterte ihn zu einer Dreiflügelanlage und gestaltete die Innenräume im Stil des frühen Rokoko, dessen heitere Verspieltheit das Lebensgefühl Friedrichs widerspiegelte. Der Kronprinz ließ hier in den Jahren 1736 bis 1740 einen Musenhof erstehen, an dem er sich neben vielfältigen unbeschwerten Vergnügungen seinen philosophischen, literarischen und musischen Interessen widmete. Friedrich verbrachte in Rheinsberg nach eigenem Bekunden die glücklichsten Jahre seines Lebens.
Nach seiner Thronbesteigung übereignete Friedrich das Schloss seinem Bruder Heinrich. Der Prinz, ein Diplomat von europäischem Rang, hielt ab 1752 in Rheinsberg Hof und führte die Tradition des Musenhofes glanzvoll fort. Berühmt waren die aufwändig inszenierten Feste, die er für den internationalen Adel arrangierte.
Die Umgestaltungen, die Heinrich über ein halbes Jahrhundert hinweg an seiner Residenz vornahm, fanden mit der Einrichtung der Paraderäume und der Sommerwohnung als frühklassizistische Raumkunstwerke einen krönenden Abschluss. Einige Raumschöpfungen aus der Kronprinzenzeit Friedrichs blieben erhalten, beispielsweise der prachtvolle Spiegelsaal mit seinen Dekorationen im Stil des friderizianischen Rokoko und einem Deckengemälde des Hofmalers Antoine Pesne.

Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Antoine Pesne, Friedrich II., Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Prinz Heinrich, Rokoko, Spiegelsaal

 
 
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