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Projektteam für das Humboldt-Forum benannt

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21. Dezember 2010 - Humboldt-Forum

Martin Heller soll das Veranstaltungskonzept für die Agora entwickeln

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am Montag das Projektteam vorgestellt, das das Veranstaltungskonzept des Humboldt-Forums entwickeln soll. Leiter des Teams wird der Schweizer Kulturmanager Martin Heller, der zuletzt als Intendant der europäischen Kulturhauptstadt Linz tätig war. Zuvor leitete er die Schweizerische Landesausstellung Expo 02. Heller wird beraten von acht prominenten Kulturmanagern und Wissenschaftlern. Der Soziologe und frühere Direktor des Berliner Wissenschaftskollegs Wolf Lepenies, der Ausstellungsmacher und Spezialist für zeitgenössische Kunst Okwui Enwezor, der als Leiter der documenta 11 bekannt wurde, der New Yorker Medienwissenschaftler Arjun Appadurai und die Gründungsdirektorin des Museum der Weltkulturen in Göteborg Jette Sandahl bringen theoretische Konzepte ein. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts und als früherer Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz einer der Initiatoren des Humboldt-Forums, Hortensia Völckers, Leiterin der Kulturstiftung des Bundes, Bernd Scherer, Leiter des Hauses der Kulturen der Welt, und Jürgen Flimm, Intendant der Berliner Staatsoper, sind verantwortlich für das Programm großer Kultureinrichtungen, die künftig mit dem Humboldt-Forum kooperieren werden.

Das Team soll Ideen und Formate für den Veranstaltungsbereich im wiederaufgebauten Stadtschloss entwickeln und damit die viel beschworene Idee der Agora konkretisieren. Von den öffentlichen Veranstaltungen rund um den Eosanderhof versprechen sich die Beteiligten nicht nur eine Vernetzung der drei Institutionen, die sich das Schloss teilen werden: der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren außereuropäischen Sammlungen, der Humboldt-Universität mit ihren wissenschaftshistorischen Beständen und der Berliner Zentral- und Landesbibliothek mit ihren Beständen zu Kunst und Design. Sie sollen auch die Sammlungen außereuropäischer Kunst und Kultur in den Zusammenhang aktueller Fragen stellen, den abendländischen Blick auf die Welt durch andere Perspektiven erweitern, interkulturelle Begegnungen ermöglichen sowie Chancen und Risiken der Globalisierung begreiflich machen.
Für dieses anspruchsvolle Programm hat Martin Heller zweieinhalb Jahre Zeit: Bis zur geplanten Grundsteinlegung des Humboldt-Forums im Sommer 2013 soll das Konzept stehen. am



 
 
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