Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Flucht im geteilten Deutschland
Führung durch die Dauerausstellung
Öffentliche Führung, Rundgang
22. Februar 2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Jeden Mittwoch und jeden Sonntag 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Preis ermässigt: 1,50 Euro
Preis: 2,50 Euro
29.02.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
04.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
07.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
11.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
14.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
18.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
21.03.2012, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Das Notaufnahmelager Marienfelde und die westlichen Nachrichtendienste
Vortrag und Diskussion
Vortrag, Gespräch
23. Februar 2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde veranstaltet 2012 die mehrteilige Reihe "Streng geheim" Marienfelde und die Nachrichtendienste. Den Auftakt bildet ein Vortrag des Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom.
Darin gibt Erich Schmidt-Eenboom einen Überblick über die Tätigkeit westlicher Nachrichtendienste im Notaufnahmelager Marienfelde – ein wenig erforschtes Feld. Das Lager durchliefen im Kalten Krieg über eine Million DDR-Flüchtlinge. Sie mussten sich einem Überprüfungsverfahren unterziehen, in dem sie früh mit westalliierten und bundesdeutschen Nachrichtendiensten in Berührung kamen. Diese wollten nicht nur die Einschleusung von Spionen verhindern. Ein Schwerpunkt des Vortrages liegt auf der Bedeutung des Befragungswesens für die Informationsgewinnung der Dienste. Er fragt nach dessen Erträgen auf den Feldern Militär- und Wirtschaftsaufklärung und widmet sich dem nachrichtendienstlich tätigen Personal.
Die Reihe bietet weitere Veranstaltungen zu der Ausspähung des Notaufnahmelagers sowie Entführungen durch das MfS, aber auch zur Tätigkeit nichtstaatlicher Organisationen mit Nachrichtendienstcharakter.
Ort/Treffpunkt: Seminarraum
Preis
Der Eintritt ist frei.
Humanitäre Organisation und Nachrichtendienst: Die 'Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit' (KgU) im Notaufnahmeverfahren
Vortrag und Diskussion
Vortrag, Gespräch
26. April 2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
In den 1950er Jahren spielten im Notaufnahmeverfahren für DDR-Flüchtlinge zahlreiche nichtstaatliche Organisationen eine Rolle, die zum Teil nachrichtendienstliche Funktionen wahrnahmen. Eine davon war die KgU, die 1948 als humanitäre Organisation gegründet wurde, jedoch auch nachrichtendienstlich aktiv wurde. Die 1959 aufgelöste KgU verfügte über eine eigene Abteilung, die DDR-Flüchtlinge vernahm.
In ihrem Vortrag gehen die Historiker Keith Allen und Enrico Heitzer der Frage nach, wie die KgU im Rahmen des Bundesnotaufnahmeverfahrens in Marienfelde, aber auch in den Notaufnahmelagern Gießen und Uelzen in die Befragung von DDR-Flüchtlingen eingebunden war.
Preis
Der Eintritt ist frei.






