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Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Straße der Nationen 22
16515 Oranienburg

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Gedenkstätte und Museum Sachsenhausenhttp://www.stiftung-bg.de/gums/de/index.htm

Ab 1936 entstand am Stadtrand von Oranienburg das KZ Sachsenhausen. Als Modelllager in unmittelbarer Nähe der Reichshauptstadt nahm es eine Sonderstellung im KZ-System ein. Bis 1945 waren im KZ Sachsenhausen 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. Zehntausende von ihnen wurden ermordet oder starben aufgrund der unmenschlichen Behandlung.
Von 1945-1950 befand sich im Kernbereich des ehemaligen KZ das sowjetische Speziallager Nr. 7 / Nr. 1. Durch den sowjetischen Geheimdienst wurden erneut 60.000 Menschen inhaftiert, mindestens 12.000 starben an Hunger und Krankheiten.
Die 1961 eröffnete Gedenkstätte gehört seit 1993 zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. In zehn ständigen Ausstellungen wird über die Geschichte des Konzentrationslagers sowie über das sowjetische Speziallager informiert. Folgende Aspekte der Geschichte des KZs werden behandelt: die jüdischen Häftlinge, der "Alltag" der Häftlinge, das Lagergefängnis, das KZ Oranienburg, die Geschichte der Gedenkstätte, das Krankenrevier, Mord und Massenmord, Stadt und Lager.
Der pädagogische Dienst bietet Führungen, Projekttage und in der internationalen Jugendbegegnungsstätte "Haus Szczypiorski" mehrtägige Seminare zu allen Aspekten der Geschichte von Sachsenhausen an (Anmeldung erforderlich).

Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
DDR-Geschichte, Gedenkstätte, Gefängnis, Holocaust, Konzentrationslager, Nachkriegsgeschichte, Nationalsozialismus, sowjetisches Speziallager

 
 
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