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Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Luisenstraße 39
10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 - 282 60 97
Fax: +49 (0)30 - 281 50 68

Mori-Ôgai-Gedenkstättehttp://www2.hu-berlin.de/japanologie/?jp=Mori-Ogai-Gedenkstaette

Mori Ôgai (eigentlich Mori Rintarô, 1868-1922) war Arzt, Übersetzer, Schriftsteller und Kritiker. Sein Medizinstudium absolvierte er sowohl bei deutschen Ärzten in Japan als auch in Deutschland selbst und arbeitete von 1887 bis 1888 am Hygiene-Institut von Robert Koch. Ôgai hat neben eigenen Werken und medizinischen Abhandlungen allein 130 Werke der europäischen Literatur und Kultur ins Japanische übertragen, darunter erstmalig beide Teile von Goethes Faust. Seine Berliner Novelle "Das Ballettmädchen" gilt als Beginn der modernen Literatur in Japan.

Die Mori-Ôgai-Gedenkstätte ist Teil des Japanzentrums der Humboldt-Universität zu Berlin und befindet sich in der ersten Unterkunft Ôgais während seines Berlin-Aufenthaltes. Neben einer Dauerausstellung zu Leben und Werk von Mori Ôgai bietet sie Sonderausstellungen, wissenschaftliche Vorträge, Filmabende sowie Kalligraphie- und Ikebana-Kurse. Zusätzlich zu einer Präsenzbibliothek steht ein digitaler Katalog mit Forschungsarbeiten zu Ôgai und Übersetzungen seiner Werke zur Verfügung.

Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Japan, Literatur, Medizin, Mori Ogai, Mori Ôgai, Ästhetik

 
 
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