Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Aktuelle Ausstellungen
„ … und immer wieder bewundern wir Eure mit aufopfernder Liebe prima gepackten Pakete.“
Postkarten aus dem Ghetto Theresienstadt 1943–1944
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10178 Berlin
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Museum Blindenwerkstatt Otto Weidthttp://www.blindes-vertrauen.de
Das Museum erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier, in einem Hinterhof bei den Hackeschen Höfen, beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten auch für die Wehrmacht her, daher wurde der Betrieb als „wehrwichtig“ eingestuft. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. So organisierte er gefälschte Ausweise und Lebensmittel für sie und bestach mehrmals Gestapo-Beamte. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.
Die Räume sind noch weitgehend im Zustand jener Zeit erhalten. Die Ausstellung macht mithilfe von Fotografien, Briefen und anderen Dokumenten sowie Medienstationen die bedrohliche Situation der in Deutschland verbliebenen Juden deutlich. Zugleich erinnert sie an jene „stillen Helden“, die ihr Leben riskierten, um diesen zu helfen.
Wo finden Sie die Themen dieses Museums noch?
Deutsch-jüdische Geschichte, Nationalsozialismus, Verfolgung, Widerstand







