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Neue Nationalgalerie

Gegenstand der Kunst

Öffentliche Führung, Rundgang
26. Mai 2012, 15:00 Uhr

Während sich die einen über gegenständliche oder nicht-gegenständliche Kunst streiten, bringen andere den Gegenstand selbst ins Spiel. Dabei werden zum einen Bilder zu Gegenständen, zum anderen Alltagsgegenstände zu Kunstwerken. Der Rundgang zeigt, wie unterschiedlich Pop Art, Nouveaux Réalistes und Fluxus das Objekt, Alltagsgegenstände und Dinge für sich entdecken.

Ort/Treffpunkt: Foyer | Kasse
Maximale Teilnehmeranzahl: 20 Personen

Preis: 3,00 Euro
zuzüglich Eintrittspreis für die Aussstellung, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Weitere Termine:
09.06.2012, 15:00 Uhr
23.06.2012, 15:00 Uhr

 

Zwischen Figuration und Abstraktion

Sonstiges
27. Mai 2012, 15:00 Uhr

Von Anfang an unterschied sich die Entwicklung der Kunst in den westlichen Zonen von der in der sowjetischen Besatzungszone. Unter dem Einfluss der französischen und amerikanischen Kunst entstand im Westen Deutschlands eine gegenstandslose und abstrakte Malerei. Dort waren die Kunstdebatten der frühen Jahre von der institutionellen Befürwortung und der öffentlichen Ablehnung abstrakter Kunst gleichermaßen geprägt. Sah man bis Ende der 50er Jahre allein in der Abstraktion die Ausdrucksform einer freien Kunst, wendeten sich zu Beginn der 60er Jahre viele Künstler von dieser ab und schufen einen neuen Realismus.

Im Ostteil hingegen wurde der sozialistische Realismus als offizielle Kunstform durchgesetzt, obgleich fern des Parteidiktats und kaum öffentlich wahrgenommen, eine abstrakte Kunst entstehen konnte.

Vor diesem Hintergrund können bei einem Rundgang durch die Ausstellung die beiden künstlerischen Ausdrucksformen in der ganzen Vielfalt ihrer Erscheinungsformen und ihrer "Grenzbereiche" betrachtet werden.

Ort/Treffpunkt: Foyer | Kasse
Maximale Teilnehmeranzahl: 20 Personen

Preis: 3,00 Euro
zuzüglich Eintrittspreis für die Aussstellung, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Weitere Termine:
10.06.2012, 15:00 Uhr
24.06.2012, 15:00 Uhr

 

Von innen und aussen betrachtet: Deutsche Kunst nach 1945

Öffentliche Führung, Rundgang
02. Juni 2012, 15:00 Uhr

Deutsche Kunst nach 1945 kann, anders als die Kunst vorangegangener Jahre, nicht mehr unter dem Gesichtspunkt einer nationalen Ausdrucksform betrachtet werden. Nach dem Kriege waren deutsche Künstler bestrebt alles Nationale aus ihren Bildern zu verbannen. Ziel war es, unter Einfluss internationaler Strömungen wieder Teil einer der Freiheit gewidmeten internationalen Kunstbewegung zu werden.

Die Angliederung an eine internationale Kunst sah im Osten jedoch anders aus als im Westen. Der Rundgang durch die Sammlung versucht die ästhetischen, zeitgeschichtlichen und politischen Voraussetzungen in den Blick zu nehmen unter denen Kunst aus Deutschland nach 1945 entstand. Dabei werden die Einflüsse der europäischen Nachkriegskunst auf die deutsche Kunst genauso untersucht wie die Tatsache, dass deutsche Künstler wie Joseph Beuys, die Gruppe ZERO und Gerhard Richter seit den frühen 1960er Jahren neue Entwicklungen in der Kunstwelt mit bestimmten.

Ort/Treffpunkt: Foyer | Kasse
Maximale Teilnehmeranzahl: 20 Personen

Preis: 3,00 Euro
zuzüglich Eintrittspreis für die Aussstellung, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Weitere Termine:
16.06.2012, 15:00 Uhr
30.06.2012, 15:00 Uhr

 

Pop - OP - Minimal: Die Kunst der 1960er Jahre

Öffentliche Führung, Rundgang
03. Juni 2012, 15:00 Uhr

Nachdem sich die Kunst der Nachkriegszeit stilistisch weiterhin an den Utopien der Moderne orientierte, versuchte eine junge Generation von Künstlern ab den frühen 1960er Jahren die Kunst von der Kunstgeschichte zu befreien.

In ihrer Auseinandersetzung mit kunstimmanenten Themen beschäftigten sich Künstler der Op-Art mit Aspekten der Wahrnehmung, die der Pop-Art mit Erzeugnissen der Alltagskultur und in der Minimal-Art untersuchte man anhand der seriellen Fertigung von Kunst, was Originalität und die damit verbundene Autorenschaft eines Kunstwerkes noch bedeutete.

Ein solches pluralistisches Verständnis von Kunst war typisch für die sechziger Jahre und Künstlern wie Publikum wurde klar, dass der Unterschied zwischen Kunst und Nicht-Kunst von nun an nicht mehr mit dem visuellen Erscheinungsbild eines Werkes zu klären war. Die Bilder von Andy Warhol und Victor Vaserely sowie die "spezifischen Objekte" von Donald Judd laden uns auch heute noch ein, Kunst auf ganz neue Weise zu sehen und über sie nachzudenken.

Ort/Treffpunkt: Foyer | Kasse
Maximale Teilnehmeranzahl: 20 Personen

Preis: 3,00 Euro
zuzüglich Eintrittspreis für die Aussstellung, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Weitere Termine:
17.06.2012, 15:00 Uhr
 
 
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