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Stadtgeschichtliches Museum Spandau / Zitadelle Spandau

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Ein neues Museum auf der Zitadelle - „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“

Führung

Öffentliche Führung, Rundgang
31. Mai 2012, 14:00 Uhr - 15:00 Uhr

Zu einem historischen Rundgang durch die Denkmallandschaft Berlins lädt ab 2014 die neue Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle ein. Berliner Denkmäler vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die nach politischen Umbrüchen aus dem Stadtbild entfernt wurden, werden deutsche Geschichte erzählen. 26 Figuren und über 40 Büsten aus der ehemaligen Siegesallee warten bereits neben dem Zeughaus auf ihren Einzug in das neue Museum. Sie können im Rahmen einer Führung, die erste Einblicke in die Ausstellungskonzeption geben wird, besichtigt werden. Die Führungen finden jeden ersten Dienstag, um 10 Uhr und jeden letzten Donnerstag im Monat (außer Juli und August) um 14 Uhr statt.

Ort/Treffpunkt: Zitadelle
www.enthuellt-berlin.de

Preis

Eintritt frei.

Buchungsinformation: Anmeldung erforderlich: 030/354 944 300 oder info@enthuellt-berlin.de

Weitere Termine:
05.06.2012, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
28.06.2012, 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
04.09.2012, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
27.09.2012, 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
02.10.2012, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

 

Denkmal dienstags. Vortragsreihe - Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler

Zu modern für Berlin? Denkmalskonkurrenzen in der Zeit der Weimarer Republik

Vortrag, Gespräch
11. September 2012, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Dr. Ursel Berger, Direktorin des Georg Kolbe Museums

Berlin gilt in den 1920er Jahren als Brennpunkt der Moderne. Auf dem Gebiet des öffentlichen Denkmals tat man sich jedoch schwer neue Konzepte zu realisieren, mit einer Ausnahme, dem Revolutionsdenkmal von Mies van der Rohe. Bei Wettbewerben wurden reaktionäre Projekte bevorzugt, wie beim Gefallenendenkmal der Friedrich-Wilhelms-Universität 1919/1920, oder die Konkurrenz wurde sofort als gescheitert angesehen, wie bei einem Beethoven-Denkmal 1926.

Ort/Treffpunkt: Zitadelle Spandau, Italienische Höfe
Aufgrund der begrenzten Anzahl der Sitzplätze wird eine Anmeldung empfohlen.

Preis
Eintritt frei

Buchungsinformation: Anmeldung und Information: 030/354 944 300 info@enthuellt-berlin.de www.enthuellt-berlin.de

 

Denkmal dienstags. Vortragsreihe - Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler

Zur Geschichte des Berliner Theodor-Fritsch-Denkmals (1935–1943) – Völkischer Antisemitismus im kommunalen öffentlichen Raum

Vortrag, Gespräch
25. September 2012, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Thomas Irmer, Historiker

Als das „erste antisemitische Denkmal Deutschlands“ wurde ein Denkmal für den antisemitischen Propagandisten Theodor Fritsch bezeichnet, das Anfang September 1935 in der Nähe des heutigen S-Bahnhofs Mexikoplatz enthüllt wurde. Mit dem Fritsch-Denkmal sollte die antisemitische Tat als eine deutsche kulturelle Leistung verherrlicht werden. Im Mittelpunkt des Vortrages stehen der Entstehungskontext und die maßgeblichen Akteure, die an der Realisierung des Denkmals beteiligt waren.

Ort/Treffpunkt: Zitadelle Spandau, Italienische Höfe
Aufgrund der begrenzten Anzahl der Sitzplätze wird eine Anmeldung empfohlen.

Preis
Eintritt frei

Buchungsinformation: Anmeldung und Informationen: 030/354 944 300 info@enthuellt-berlin.de www.enthuellt-berlin.de

 

Denkmal dienstags. Vortragsreihe - Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler

XXL. Übergröße in der zeitgenössischen Kunst (und im Denkmal)

Vortrag, Gespräch
16. Oktober 2012, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Prof. Dr. Michael Diers, Professor für Kunst- und Bildgeschichte an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und für Kunstgeschichte am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin

Denkmäler fallen heute mehr und mehr aus der Zeit heraus, sie sind in unseren Breiten kaum mehr wohl gelitten, ausgenommen vielleicht die Gattung des Mahnmals. In vieler Hinsicht haben die modernen Medien die klassische Memoria-Funktion des Denkmals übernommen. Andererseits tendiert die zeitgenössische Kunst verstärkt (wieder) zur Monumentalität, so als gelte es, den Verlust der Kategorie der Übergröße wettzumachen. Nicht selten verbindet sich dieser neue Hang zum XXL-Format mit einer expliziten oder impliziten Denkmalkritik („Nonument“), die auch in Berliner Denkmalkonzepten wiederzufinden ist.

Ort/Treffpunkt: Zitadelle Spandau, Italienische Höfe
Aufgrund der begrenzten Anzahl der Sitzplätze wird eine Anmeldung empfohlen.

Preis
Eintritt frei

Buchungsinformation: Anmeldung und Information: 030/354 944 300 info@enthuellt-berlin.de www.enthuellt-berlin.de

 
 
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