Fagus-Werk ist Weltkulturerbe
Fotografien von Albert Renger-Patzsch und Exkursion

Albert Renger-Patzsch, Fagus-Werke, Alfeld/Leine, Blick auf Ecke des Hauptgebäudes, 1928. Bauhaus-Archiv Berlin © Albert Renger-Patzsch Archiv. Ann und Jürgen Wilde, Zülpich / VG Bild-Kunst
Das UNESCO-Welterbekomitee hat am vergangenen Samstag das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld in die Liste des Welterbes aufgenommen. Walter Gropius und Adolf Meyer entwarfen das Fabrikgebäude 1911, acht Jahre vor Gründung des Bauhauses. Mit dem Flachdach und der großflächigen Verglasung der Front auch um die Gebäudeecken herum gilt der Komplex als Pionierbau der Moderne.
Architekturhistorisch interessierte Berliner haben am 14. August die Gelegenheit, die in den achtziger Jahren restaurierte Industrieanlage kennen zu lernen. Das Bauhaus-Archiv Berlin organisiert eine Fahrt dorthin, die Leiterin Annemarie Jaeggi führt durch das Gebäude.
Seit vergangener Woche zeigt das Bauhaus-Archiv außerdem die Fotoserien, die Albert Renger-Patzsch 1928 und 1952 vom Fagus-Werk aufnahm. Die Fotografien rücken nicht nur die Details der Architektur und der Schuhleistenfabrikation in den Blick, sondern sind auch bedeutende Beispiele der Neuen Sachlichkeit. am
Die Tagesfahrt nach Alfeld kostet 40 Euro. Information und Anmeldung unter fuehrungen@bauhaus.de
Ausstellung "Die Moderne im Blick"
Informationen zum Fagus-Werk






