Wildnis in der Stadt
Der 4. Lange Tag der StadtNatur
Berlin hat nicht nur große Wälder und Parks, viele Seen und unzählige Lauben und Gärten. Auch auf den ehemaligen Rieselfeldern, auf nicht mehr genutzten Gleisanlagen, Trümmerschuttbergen und dem Mauerstreifen rings um die Stadt sind interessante Biotope entstanden. Beim Langen Tag der StadtNatur an diesem Wochenende kann man solche grünen Inseln erkunden. Zum vierten Mal laden Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Universitäten, Museen und Bürgerinitiativen zu Morgen- und Nachtspaziergängen, Experimenten und Vorführungen, Forstwanderungen und Paddeltouren ein. So erleben Frühaufsteher bei einer Wanderung durch den Grunewald, wie die Natur erwacht. Wer die Abendstunden vorzieht, kann im Schlosspark Charlottenburg dem Ruf der Eulen lauschen. Auf der Zitadelle Spandau sind die Fledermäuse zu beobachten, die in den Gewölben hausen, und im Museum im Wasserwerk dreht sich alles um das kostbare Nass: Kinder können sich dort mit allerlei Wasserspielen vergnügen und kleinste Wasserlebewesen unter dem Mikroskop betrachten.
Insgesamt werden rund 500 Veranstaltungen in allen Berliner Bezirken angeboten. Das Ticket gilt von Samstag 16 Uhr bis Sonntag 18 Uhr und kostet für Erwachsene 7 €, ermäßigt 5 €. Kinder unter 18 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Das Ticket ist erhältlich in den meisten Berliner Bürgerämtern, den Verkaufsstellen der BVG, in vielen Geschäften und auch online. Nach dem Erwerb des Tickets kann man sich für Veranstaltungen anmelden unter Tel. 030-26 39 41 41 (heute bis 18 Uhr, Samstag 8-23 Uhr, Sonntag 8-18 Uhr).
Langer Tag der StadtNatur
19. Juni 2010, 16 Uhr, bis 20. Juni, 18 Uhr
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