Marlene an der Bauakademie
Marlene an der Bauakademie
Noch bis Ende Juni kann man auf der großen Leinwand an der Schaufassade der Schinkelschen Bauakademie Marlene Dietrich sehen. Anlässlich des 15. Todestages der legendären Schauspielerin wird, mit Unterstützung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die Fotoserie „Marlene Dietrichs Spuren in Berlin“ am Werderschen Markt gezeigt. Die Fotografien gewähren Einblicke in die Berliner Zeit der Diva, zeichnen ihre Lebensstationen nach und gehen auf Persönlichkeiten und Orte ein, die die Schauspielerin prägten. Zu sehen sind die Bilder täglich, außer freitags, ab 22 Uhr. Als Freitagsfilm wird abends von 22 Uhr bis 23 Uhr 50 „Der Blaue Engel“ gezeigt. Joseph Sternbergs Verfilmung von Heinrich Manns Roman „Professor Unrat“ hatte Marlene Dietrich 1930 schlagartig weltweit berühmt gemacht. Der Eintritt ist frei.
Organisiert wird das Programm von der „Pro BauAkademie“, einem Projekt der „Internationalen Bauakademie“. 2001 gegründet, setzt sich der Verein für den Wiederaufbau des 1831 bis 1835 von Karl Friedrich Schinkel errichteten Meisterwerks ein. Zusammen mit den anderen Schinkelbauten, der Neuen Wache, der Friedrichswerderschen Kirche und dem Alten Museum, prägte die Bauakademie einst unverwechselbar die historische Mitte Berlins. Durch ihre Nutzung unter anderem als erstes Schinkel-Museum wurde die Bauakademie zu einem Teil der Berliner Museumsgeschichte. Im II. Weltkrieg schwer beschädigt, musste sie 1962 dem Außenministerium der DDR weichen. Seit 2004 steht zumindest wieder ein kleines Stück von ihr, das die einst imposante Wirkung des Bauwerks erahnen lässt.






