Pläne zur Erweiterung des Museums Berggruen

Blick vom Spandauer Damm aus. Links der westliche Stülerbau mit dem Museum Berggruen, rechts das Kommandantenhaus
Pläne zur Erweiterung des Museums Berggruen
Das Museum Berggruen, das seit 1996 im Stülerbau gegenüber dem Charlottenburger Schloss zu sehen ist, wird voraussichtlich erweitert. Nach dem Tod von Heinz Berggruen im Februar dieses Jahres hatten seine Erben angekündigt, dem Museum weitere fünfzig Werke von Picasso, Matisse, Klee und Cézanne als langfristige Leihgabe zu überlassen. Das Land Berlin hat sich jetzt bereit erklärt, dafür das Kommandantenhaus zur Verfügung zu stellen, das direkt neben dem Museum Berggruen liegt. Das Gebäude am Spandauer Damm 17 wurde 1892/93 errichtet und passt sich in seiner Fassadengestaltung dem dreißig Jahre älteren, klassizistischen Bau von Friedrich August Stüler an. Eine Brücke soll beide Gebäude verbinden. Wer den Umbau und die Brücke finanziert, ist noch offen, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, zu der das Museum Berggruen gehört, ist im Gespräch mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Sie selbst will die Betriebskosten für den Erweiterungsbau übernehmen.
Heinz Berggruen war 1933 aus Deutschland emigriert und betrieb später in Paris erfolgreich eine Galerie. 1996 war er nach Berlin zurückgekehrt; seine hochkarätige Sammlung der klassischen Moderne übereignete er im Jahr 2000 der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu einem noblen Preis.






