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Gläserne Erweiterung

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25. September 2007 - Jüdisches Museum Berlin

20. September 2007. Der neue Glashof. © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Gläserne Erweiterung

Das Jüdische Museum Berlin hat einen neuen Glashof. Daniel Libeskind, der bereits den 2001 eröffneten, zinkverkleideten Museumsneubau schuf, hat die Pläne zur Überdachung des 600 Quadratmeter großen und zwölf Meter hohen, U-förmigen Innenhofs des Altbaus (Philipp Gerlach, 1735) entworfen. Im Dezember 2005 begannen die Bauarbeiten nach Libeskinds Entwurf „Sukkah“ (hebräisch für Laubhütte). Unter einem Glasdach ragen nun vier tragende Stahlpfeiler wie Bäume in den Himmel, das Dach auf ihren „Kronen“ – den horizontalen Fortsetzungen der stählernen Stützenbündel – tragend. Mit diesem Bild bezieht sich Libeskind auf die Sukkah, in die die Juden traditionell beim Laubhüttenfest, dem „Sukkot“, einziehen. Das Fest Sukkot erinnert an den Auszug der Juden aus Ägypten und die anschließende Wüstenwanderung.
Die Glasfassade hat ein lebhaftes Relief, das sich aus verschiedenen Scheibentypen ergibt, die in unterschiedlichen Winkeln zueinander eingebaut wurden. Die Scheiben bestehen aus einem besonders transparenten Weißglas, womit weiterhin ein freier Blick sowohl nach innen auf die Hoffassade des denkmalgeschützten Altbaus als auch nach außen auf den weitläufigen Museumsgarten gewährleistet sein soll.
Der neu gewonnene, wetterfeste Veranstaltungsraum mit einer im Boden eingelassenen Hebebühne bietet Platz für bis zu 500 Personen.

Zur Publikumseröffnung am 29. und 30. September steht der neue Raum den Besuchern bei freiem Eintritt zu allen Ausstellungen und kostenlosen Architekturführungen offen.


 
 
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