Schenkung aus der Sammlung Flick
Friedrich Christian Flick überlässt dem Hamburger Bahnhof 166 Werke
Eine ganze Reihe von Werken aus der Sammlung Friedrich Christian Flick, die in den letzten Jahren im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart zu sehen waren, bleiben Berlin erhalten. Am Dienstag wurde ein entsprechender Schenkungsvertrag zwischen dem Sammler und dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Klaus-Dieter Lehmann unterzeichnet. Flick überlässt dem Museum 166 Werke, vorwiegend Installationen und Fotografien aus den letzten vierzig Jahren. Darunter sind monumentale Arbeiten wie Dieter Roths „Gartenskulptur“, die in der Eröffnungsausstellung zur Sammlung Flick 2004 eine der riesigen Rieckhallen füllte, oder Paul McCarthys begehbares „Saloon Theater“, das die Besucher in der historischen Halle empfing. Auch Bruce Naumans berühmte Korridorskulptur „Room with My Soul Left Out, Room That Does not Care” von 1984 und Werke mit einem Bezug auf Berlin, wie Georg Baselitz’ “Hirte” von 1966 oder Stan Douglas’ filmische Arbeit „Der Sandmann“ von 1994/95, gehen in den Besitz des Hamburger Bahnhofs über.
2003 waren die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Friedrich Christian Flick überein gekommen, dessen Sammlung für sieben Jahre im Hamburger Bahnhof zu präsentieren. Zu diesem Zweck wurde das Museum durch die Rieckhallen, eine ehemalige Speditionshalle, erweitert. Die hochkarätige Sammlung, die etwa 2500 Werke europäischer und nordamerikanischer Künstler umfasst, wird nach und nach in teils thematischen, teils monographischen Ausstellungen vorgestellt.






