Retrospektive zum israelischen Film
Das Zeughauskino zeigt israelische Spiel- und Dokumentarfilme
In Deutschland ist der israelische Film bisher kaum bekannt. Der 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist nun Anlass für das Deutsche Historische Museum, mit einer Retrospektive zu den Anfängen dieses Kinos – und damit zu den Anfängen des Staates – zurückzukehren. In Kooperation mit der Jerusalem Cinematheque – Israel Film Archive und der Bundeszentrale für politische Bildung sind noch bis zum 16. Mai 2008 Spiel- und Dokumentarfilme aus den fünfziger bis siebziger Jahren zu sehen, die sich mit der wechselvollen Geschichte des Staates Israel auseinandersetzen und die Sicht der Israelis auf ihr Land nahe bringen, das der Welt in erster Linie durch die tägliche Berichterstattung in den Medien bekannt ist.
Für die Retrospektive hat die Jerusalem Cinematheque – Israel Film Archive von allen Filmen neue Kopien herstellen lassen und damit Schlüsselfilme der israelischen Filmgeschichte wieder zugänglich gemacht, die fast schon als verloren galten.
Dieses wertvolle Filmerbe kann nun im Zeughauskino (wieder)entdeckt werden. Es wird ergänzt um eine Reihe von Vorträgen, Gesprächen und Filmeinführungen, die sich mit dem kulturellen und (film)historischen Entstehungskontext der Filme befassen.






