„Moon Bird“ in Berlin eingeflogen
Neu erworbene Miró-Plastik in der Ausstellung „Bilderträume“
Die Ausstellung „Bilderträume“ in der Neuen Nationalgalerie wurde jetzt durch ein berühmtes Werk von Joan Miró ergänzt, die Bronzeskulptur „Moon Bird (Oiseau lunaire)“. Das Ehepaar Pietzsch, das in der Ausstellung erstmals seine Sammlung surrealistischer Kunst vorstellt, hat die knapp 20 cm hohe Skulptur mit den kurvigen, hörnerartigen Formen vor zwei Monaten von einem privaten Sammler in New York erworben. Miró schuf sie in den Jahren 1944 bis 1946 zusammen mit dem Pendant „Sun Bird“. Von der Plastik existieren Abgüsse in verschiedenen Größen und Materialien. Die Fundació Joan Miró in Barcelona besitzt ebenfalls eine der frühen, kleinen Fassungen, im Museum of Modern Art in New York befindet sich ein über zwei Meter hoher bronzener Abguss von 1966.
Die Berliner Neuerwerbung ist in einem der Gartensäle der Neuen Nationalgalerie zusammen mit fünf Gemälden und einer weiteren Plastik Mirós sowie den Mobiles von Alexander Calder zu sehen.
Abbildung der Plastik in der Fundació Joan Miró
Ausstellung „Bilderträume“






