Geschichtsforum 1989 – 2009
150 Veranstaltungen rund um die Humboldt-Universität
Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution findet in Berlin vom 28. bis 31. Mai ein großes, öffentliches Geschichtsforum statt. In Vorträgen und Debatten, aber auch in künstlerischen Produktionen werden der Umbruch von 1989, seine Vorgeschichte und die europäische Entwicklung seither reflektiert. Veranstalter des Geschichtsforums sind die Bundeszentrale für politische Bildung, die Kulturstiftung des Bundes, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, das Institut für Zeitgeschichte München/Berlin, das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
In der Podiumsdiskussion, mit der das Forum am Donnerstag eröffnet wird, diskutieren Timothy Garton Ash, Joachim Gauck, Jiří Grusa, Oana Radu und Jana Simon über die Frage, welche Faktoren ausschlaggebend für die friedliche Revolution und den Zusammenbruch des kommunistischen Regimes waren. An den folgenden drei Tagen sind die Ereignisse von 1989 und ihre Auswirkungen Thema zahlreicher Gespräche, Vorträge und Workshops, die von über hundert politik- und kulturwissenschaftlichen Instituten, zeithistorischen Stiftungen, Bildungsinstitutionen, Museen und Gedenkstätten organisiert werden. Abends finden Lesungen, Theateraufführungen, Hörspiele, Konzerte und Filmvorführungen statt. Veranstaltungsorte sind die Humboldt-Universität, das Maxim Gorki Theater, das Deutsche Historische Museum und das Collegium Hungaricum, die in unmittelbarer Nachbarschaft in Berlin-Mitte liegen.
Geschichtsforum 1989 | 2009: Europa zwischen Teilung und Aufbruch
28. bis 31. Mai 2009, jeweils ab 9 Uhr
Eröffnungsdiskussion 27. Mai, 16.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nur für die Eröffnungsdiskussion erforderlich. Für einige der Aufführungen sind Tickets zu erwerben.
Informationen und Programm unter www.geschichtsforum09.de






