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17. November 2009 - Berlin, Ephraim-Palais

Preis für Konrad Knebel

Gemälde einer menschenleeren Straße, flankiert von mehrstöckigen Gründerzeithäusern. Im Hintergrund schließt eine Mauer die Straße ab. Die Farben sind eintönig grau und eher dunkel.

Konrad Knebel, Straße mit Mauer, 1977. Tempera/Öl auf Leinwand. Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfandt, Berlin

Der in Berlin lebende Maler und Grafiker Konrad Knebel erhielt den diesjährigen Hanna-Höch-Preis. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Kulturverwaltung des Berliner Senats bereits seit 1996 für ein hervorragendes Lebenswerk verliehen. In diesem Jahr wird damit das über 50-jährige künstlerische Schaffen Knebels gewürdigt.
Knebel wurde 1932 in Leipzig geboren und studierte an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Seit 1957 ist er freischaffender Maler und Grafiker in Berlin. In seinen Arbeiten setzt er sich mit dem Stadtraum, der Architektur als Lebensraum auseinander. Anlässlich der Ehrung zeigt das Stadtmuseum Berlin im Ephraim-Palais noch bis zum 7. Februar 2010 Werke Knebels aus fast fünf Jahrzehnten.

Konrad Knebel – Die Sprache der Steine, Stadtmuseum Berlin – Ephraim-Palais


 
 
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