Rathgen-Forschungslabor nicht bei der Langen Nacht dabei
Teilnahme kurzfristig abgesagt
Das Rathgen-Forschungslabor wird nicht wie angekündigt an der Langen Nacht der Museen teilnehmen, die morgen zum 26. Mal in Berlin stattfindet. Die Staatlichen Museen zu Berlin, zu denen das Forschungsinstitut gehört, teilten heute mit, das Rathgen-Forschungslabor bleibe am Samstag „aus technischen und personellen Gründen leider entgegen der Programmankündigung geschlossen“.
Das Rathgen-Forschungslabor ermittelt mit modernster Technologie, wie man Kunstwerke vor Schäden schützen, sie konservieren oder schützen kann. Es sollte zum ersten Mal an der Langen Nacht der Museen teilnehmen, die diesmal anlässlich des Themenjahrs „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaften“ Forschung und Wissenschaft in den Museen in den Blick nimmt.
Wer sich dafür interessiert, welche naturwissenschaftliche Methoden in den Museen angewendet werden, um Erkenntnisse über die Objekte zu gewinnen und die Restaurierung vorzubereiten, kann darüber am Samstag auch in der Gemäldegalerie einiges erfahren. Dort erklären die Mitarbeiter, was Röntgen- und Infrarotaufnahmen über die Bilder verraten. Im Bode-Museum und im Märkischen Museum geht es um die Untersuchung mittelalterlicher Holzskulptur mit mikroskopischen Methoden, in der Abgusssammlung antiker Plastik um die Restaurierung antiker Skulpturen. Im Deutschen Historischen Museum erläutern Metall-, Papier-, Textil- und Gemälderestauratoren ihre Arbeit, und im Museum für Naturkunde können die Besucher einen Blick in die Hightech-Labore werfen.
Lange Nacht der Museen, Samstag, 30. Januar 2010, 18 bis 2 Uhr
www.lange-nacht-der-museen.de






