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Erinnerung an den 20. Juli 1944

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16. Juli 2010 - Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkstätte eröffnet Ausstellung über sechs Schüler im Widerstand

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand erinnert in den kommenden Tagen mit einer Reihe von Veranstaltungen an den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944. Am Montag, den 19. Juli, um 15 Uhr eröffnet sie eine Ausstellung über die sechs Schüler und ein Mitglied der Stifterfamilie der Klosterschule Roßleben in Thüringen, die sich am Umsturzversuch vom 20. Juli beteiligten und anschließend zu Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee und Brandenburg-Görden hingerichtet wurden. Am Dienstag, den 20. Juli, um 13.15 Uhr findet eine Führung durch die neue Ausstellung statt. Am Sonntag um 15 Uhr und am Montag um 11 Uhr werden Führungen durch die Dauerausstellung angeboten.
In seinem Festvortrag geht Prof. Dr. Michael Kißener von der Universität Mainz auf die Diskussionen der letzten Jahre über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein und fragt, ob der „Aufstand des Gewissens“ vom 20. Juli 1944 noch eine Vorbildfunktion haben kann. Der Vortrag findet am Montag, den 19. Juli um 20 Uhr in der St. Matthäus-Kirche am Kulturforum statt.

Öffnungszeiten in den kommenden Tagen:
Samstag, 17. Juli 2010: 10 bis 20 Uhr
Sonntag, 18. Juli 2010: 10 bis 20 Uhr
Montag, 19. Juli 21010: 9 bis 20 Uhr
Dienstag, 20. Juli 2010: 9 bis 20 Uhr

Im Deutschen Historischen Museum ist der Eintritt am 20. Juli frei. Um 11, 13 und 15 Uhr finden Führungen statt, die auf die unterschiedlichen Gruppen des Widerstands eingehen: die Gruppe um Graf von Stauffenberg, die Weiße Rose, die kirchlichen Kreise und die Sozialdemokraten.

 


 
 
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