Tag der Forschung am 4. Juli
Die Staatlichen Museen stellen aktuelle Forschungsprojekte vor
Mit einem „Tag der Forschung“ wollen eine Reihe großer Kunstmuseen in Deutschland am kommenden Sonntag auf ihre wissenschaftliche Forschungstätigkeit aufmerksam machen. Der Leipziger Kreis, zu dem sich die Direktorinnen und Direktoren von 17 deutschen Kunstmuseen zusammengeschlossen haben, hatte bereits 2007 zum „Tag der Schenkung“ und 2008 zum „Tag der Restaurierung“ aufgerufen. Am 4. Juli geben die beteiligten Museen in Führungen und Vorträgen Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte und erläutern Restaurierungs- und Konservierungsmethoden, Zuschreibungs- und Datierungsfragen.
In Berlin beteiligen sich die Staatlichen Museen mit mehreren Häusern und Forschungseinrichtungen am „Tag der Forschung“. So stellen Mitarbeiter des Projekts "Berliner Skulpturennetzwerk" neueste Forschungsergebnisse zum Lebensstil der römischen Oberschicht und zu den Etruskern vor – beides in der neu eröffneten Ausstellung der Antikensammlung im Obergeschoss des Alten Museums. Das Ägyptische Museum berichtet über seine Grabungen im sudanesischen Naga, das Vorderasiatische Museum über die jüngsten Grabungsergebnisse in Tell Halaf in Syrien. Das Zentralarchiv der Staatlichen Museen präsentiert sich als Gedächtnis der Museen und gibt Einblicke in die Provenienzforschung. Im Bode-Museum erfährt man Neues über eine restaurierte Multscher-Gruppe und lernt, mit welchen naturwissenschaftlichen Methoden Fälschungen zu erkennen sind.
Die Veranstaltungen der Staatlichen Museen zu Berlin sind kostenlos, es gilt nur der reguläre Museumseintritt. Zu einigen Veranstaltungen muss man sich anmelden.
Tag der Forschung, Sonntag, 4. Juli 2010
Veranstaltungen der Staatlichen Museen zu Berlin zum "Tag der Forschung"






