Neuer Glanz für den bronzenen Schmetterling
Henry-Moore-Plastik wird restauriert
Henry Moores Bronzeplastik „Large Divided Oval: Butterfly”, die einen Blickfang vor dem Haus der Kulturen der Welt bildet, wird restauriert. Gestern wurde die viereinhalb Meter hohe, zehn Tonnen schwere Skulptur mit einem Spezialtransporter zur Bildgießerei Noack nach Charlottenburg gebracht. Hier wird sie in den kommenden Wochen neu geschliffen, beschichtet und poliert. Am 14. Mai soll sie wieder ihren Platz über einem der Wasserbecken vor dem Haus der Kulturen der Welt einnehmen. Die Kosten für die Restaurierung werden aus Spenden und Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin aufgebracht.
Die goldschimmernde Bronze, die den Schwung des Kongresshallendachs aufzunehmen scheint, war die letzte Arbeit des englischen Bildhauers im öffentlichen Auftrag. Sie wurde 1987 aus Anlass der 750-Jahre-Feier Berlins vor der damaligen Kongresshalle aufgestellt. Eine weitere prominente Plastik Moores, der „Bogenschütze“, steht vor der Neuen Nationalgalerie. Die eckigere „Liegende“ aus den 50er Jahren belebt Werner Düttmans strenge Akademie der Künste im Hansaviertel.







