Verriegelt
Frank Bölter hat eine Pappmauer um die Villa gebaut

Frank Bölters „Mauerwerk“ vor dem Haus am Waldsee. Foto: Bernd Borchardt, © Haus am Waldsee

Blick auf den Eingang. Foto: Stephan Schmidt
Das Haus am Waldsee ist hinter einer Mauer verschwunden. Von weitem scheinen es große Steine zu sein, aber wenn man näher kommt, riecht es eindeutig nach Pappe. Der Kölner Bildhauer Frank Bölter hat zusammen mit Besuchern, Mitarbeitern und über hundert Schülern hellbraune Kisten aufeinandergestapelt und mit Leim zusammengeklebt – keine stabile Mauer, sondern eine fragile Skulptur. Von der Straße, von den Seiten, selbst vom Café aus ergeben sich jetzt ganz ungewohnte Perspektiven.
Zu sehen ist das Werk naturgemäß nur kurz, nämlich solange es Wind und Wetter standhält. Spätestens am 11. Juni wird es abgebaut. Mit Bölters Aktion eröffnet das Zehlendorfer Ausstellungshaus in diesem Jahr seinen Skulpturenpark.
Am Mittwoch, den 26. Mai, ist das Publikum noch einmal eingeladen, an einer Aktion mit dem Künstler teilzunehmen. Ab 15 Uhr wird im Park ein neun Meter langes Faltboot entstehen, das anschließend auf dem Waldsee zu Wasser gelassen wird. Am Abend findet ebenfalls draußen ein Essen mit dem Künstler statt. Es kostet 28 €, anmelden kann man sich unter s.duenwald@hausamwaldsee.de
Frank Bölter - Mauerwerk
Das Haus am Waldsee hat am Pfingstsonntag und -montag geöffnet.






