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© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Vor 300 Jahren, am 23. Juli 1721, wurde mit Anna Dorothea Therbusch eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts in Berlin geboren. Anlässlich des runden Jubiläums würdigt die Gemäldegalerie im Herbst 2021 diese außergewöhnliche Künstlerin und Vorreiterin der Emanzipation mit einer fokussierten Sonderausstellung mit wichtigen Werken aus den eigenen Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin.

Ungewöhnlicher Karriereweg der Anna Dorothea Therbusch

Der ungewöhnliche Karriereweg von Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) begann als Tochter des preußischen Hofmalers Georg Lisiewsky, von dem sie wie ihre Geschwister früh eine erste Ausbildung als Malerin erhielt. Doch als Ehefrau eines Gastwirts und Mutter von fünf Kindern blieben ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet zunächst ungenutzt. Umso energischer widmete sie sich ab ihrem 40. Lebensjahr der Malerei, sodass ihr als einer der wenigen Frauen überhaupt im Jahr 1767 die Aufnahme in die wichtigste europäische Kunstakademie der Zeit, die Pariser Académie royale de peinture et de sculpture, gelang. Zurück in ihrer Heimatstadt wurde sie eine gefragte Porträtmalerin und mit Bildnissen etwa von Henriette Herz, Friedrich II. und dem Arzt Christian Andreas Cothenius zur bedeutenden Chronistin der Zeit der Aufklärung.

Werke der großen Berlinerin in der Gemäldegalerie und in der Alten Nationalgalerie

Werke der großen Berlinerin finden sich in gleich zwei Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin – der Gemäldegalerie und der Alten Nationalgalerie. Von dort aus sind sie als Dauerleihgaben in weiteren Museen über die Stadt verteilt präsent – im Bode-Museum, im Kunstgewerbemuseum sowie im Jüdischen Museum. Besonders bekannt ist ihr um 1782 entstandenes großformatiges Selbstbildnis in der Gemäldegalerie; in ihm präsentiert sich Therbusch als gelehrte und elegante Respektsperson sowie als nahbare und hellwache Gesprächspartnerin, die durch das Buch in ihrer Hand sowie den frontalen Blick durchs Augenglas ihr Interesse an den Dingen und dem Gegenüber demonstriert.

Gemäldegalerie zeigt den gesamten Bestand an Therbusch-Arbeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Um dieses Hauptwerk versammelt die Gemäldegalerie anlässlich des 300. Geburtsjubiläums im Herbst 2021 den fast gesamten Bestand an Therbusch-Arbeiten aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin in einer fokussierten Sonderausstellung. Ergänzt durch Referenzwerke von Zeitgenossen ergibt sich ein repräsentatives Bild des Schaffens und beruflichen Netzwerks von Anna Dorothea Therbusch sowie ihrer Zeit.

Eine Sonderpräsentation der Gemäldegalerie in Kooperation mit der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Freitag 10:00 - 18:00
  • Samstag-Sonntag 11:00 - 18:00

Für den Besuch der Staatlichen Museen zu Berlin gilt die 2G-Regel. Das bedeutet, dass der Zutritt in die Museen ausschließlich mit einem digital lesbaren Impf- oder Genesungszertifikat möglich ist. Bitte zeigen Sie Ihr digital lesbares Zertifikat zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis bei der Einlasskontrolle vor Ort vor.

Der Besuch ist nur mit einer FFP2-Gesichtsmaske sowie mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das möglichst vorab online gebucht werden sollte: www.smb.museum/tickets.

Bitte beachten Sie für die Planung Ihres Besuchs die auf dieser Seite gebündelten Informationen.

  • 1. Januar 12:00 - 18:00
  • 8. März 11:00 - 18:00
  • 24. Dezember Geschlossen
  • 25. Dezember 11:00 - 18:00
  • 26. Dezember 11:00 - 18:00
  • 31. Dezember Geschlossen

Standort,

Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz 4, 10785 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Preise,

Eintrittspreis 8,00 €

Gemäldegalerie.

Preis ermäßigt 4,00 €

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Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

8,00 €

Gemäldegalerie.

Preis ermäßigt

4,00 €

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Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

  • Gemäldegalerie

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