main content start,
Werbemotiv: Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880–1940
s. unten
Gertrud Kleinhempel, um 1910
Historisches Museum Bielefeld
Hedwig Marquardt, Mädchen mit Orangen, 1919
Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Auktionshaus Neumeister
Julie Wolfthorn, Plakat "Vorwärts", vor 1902
Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam, Berlin
Marguerite Friedlaender, um 1928
Archiv Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Foto: Hans Finsler
Jutta Sika, Kaffee- und Teeservice, 1901
Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam, Berlin
Erna Zarges-Dürr, Parmesanschale mit Löffel, um 1930
Bröhan-Museum, Berlin © Familie Zarges, Gräfelfing, Foto: Martin Adam, Berlin
Margarete Junge, Schreibtisch, 1905/06
Bröhan-Museum, Berlin, Schenkung Familie Vietig, Foto: Robert Vanis, Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Maria Slavona, um 1890
Die Lübecker Museen. Museum Behnhaus Drägerhaus
Effie Hegermann-Lindencrone, Vase, 1896
Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam, Berlin
Margarete Schütte-Lihotzky, Frankfurter Küche, 1926/1929/30
Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam, Berlin

Von den mehr als 20.000 Sammlungsobjekten des Bröhan-Museums stammen nur etwa 1.500 von Frauen – rund 7,5%. Den knapp 1.000 männlichen Künstlern der Sammlung stehen 99 Künstlerinnen gegenüber. Was sind die Gründe für dieses Ungleichgewicht? Und wer waren diejenigen, die sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert trotz aller Widrigkeiten für eine Laufbahn als Künstlerin oder Designerin entschieden?

Ausgehend von diesen Fragen widmet sich das Bröhan-Museum erstmals speziell den Künstlerinnen der Sammlung: Malerinnen der Berliner Secession wie Maria Slavona und Julie Wolfthorn, Künstlerinnen der Wiener Werkstätte wie Vally Wieselthier und Hilda Jesser, Bildhauerinnen wie Chana Orloff, Keramikerinnen wie Margarete Heymann-Loebenstein und Ursula Fesca, außerdem Silberschmiedinnen, Glaskünstlerinnen, Möbel-, Porzellan- und Textildesignerinnen.

Die Ausstellung zeichnet die vielfältigen Werke und spannenden Biografien dieser Künstlerinnen nach und verdeutlicht dabei ihre entscheidenden Beiträge zur europäischen Kunst- und Designentwicklung. In einem Kunstbetrieb, der Kreativität und Schöpferkraft als vorrangig männliche Eigenschaften definierte und Frauen bestenfalls dekorative Talente zubilligte, sind diese Leistungen umso beachtlicher.

Die Sammlungsrevision ermöglicht eine neue Perspektive auf weibliche Gestaltung zwischen 1880 und 1940. Neben der historischen Betrachtung wirft die Schau auch einen Blick in die Gegenwart und reflektiert über heute wie damals relevante Themen – wie zum Beispiel Mutterschaft, Care-Arbeit oder den Gender Pay Gap. In einem Raum, der zum Austausch und zum Nachdenken einlädt, entsteht im Laufe der Ausstellung ein interaktives Künstlerinnen-Lexikon.

Mit ihrem breiten Panorama an Gestaltungspositionen möchte die Ausstellung einen aktuellen Beitrag zur Sichtbarkeit von Künstlerinnen und Designerinnen der Moderne leisten.

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Sonntag 10:00 - 18:00

Eine Vorausbuchung ist empfehlenswert, es ist aber auch ein Kauf der Tickets vor Ort möglich.

Standort,

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a, 14059 Berlin

Telefon,

+49 (30) 32 69 06-00

Fax,

+49 (30) 32 69 06-26

Website,

www.broehan-museum.de/au…

Preise,

Eintrittspreis 8,00 €

Preis ermäßigt 5,00 €

Kinder unter 18 Jahren sowie angemeldete Schulklassen: Eintritt frei

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

8,00 €

Preis ermäßigt

5,00 €

Kinder unter 18 Jahren sowie angemeldete Schulklassen: Eintritt frei

Partner beim Museumspass Berlin

Katalog

Service

Veranstalter

Links

Barrierefreiheit

Weitere Ausstellungen

Werbemotiv: Gestaltung weißensee kunsthochschule berlin, FG Visuelle Kommunikation, Paula Meyer-Clason, unter Verwendung von: Fluctus, Entwurf und Foto Elif Çak und Karl-Ferdinand Ludwig Neukirch, Still Life, Milla Vainio, Foto: Inga Masche

glass – hand formed matter