Batterien für die Wehrmacht

Zwangsarbeit bei Pertrix 1939–1945

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Auf der Karte anzeigen
Batterien für die Wehrmacht, Ausstellungsplakat © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Die Pertrix, eine Tochterfirma der zum Quandt-Konzern gehörenden AFA (Akkumulatorenfabrik AG) stellte Trockenbatterien und Taschenlampen für die Wehrmacht her und lieferte Zünderbatterien für Kampfflugzeuge an die Luftwaffe. Batterien waren ein zentrales Produkt der Kriegsindustrie und eine der wichtigsten Einnahmequellen des Quandt-Konzerns. Im Laufe des Krieges beschäftigte die Pertrix alle Zwangsarbeitergruppen: Berliner Juden im „geschlossenen Arbeitseinsatz“, Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte, westeuropäische Zivilarbeiter, Ostarbeiter, Polen, KZ-Häftlinge. Die meisten von ihnen waren Frauen. In der Ausstellung wird die Rolle der Firma in der deutschen Rüstungsindustrie und innerhalb des Konzerns beleuchtet. Anhand von Originalobjekten und Zeitzeugeninterviews wird von der gefährlichen Arbeit in der Batteriefabrik berichtet.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Johanna-Quandt-Stiftung.

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Straße 5
12439 Berlin

Telefon
+49 (30) 639 02 88-0
Führungsbuchungen
+49 (30) 6390288-27
Fax
+49 (30) 639 02 88-29
Website
www.dz-ns-zwangsarb…
Montag
Geschlossen
Dienstag - Mittwoch
10:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag
10:00 - 20:00 Uhr
Freitag - Sonntag
10:00 - 18:00 Uhr
24. Dezember
Geschlossen
31. Dezember
Geschlossen
Eintritt frei
Führungsbuchungen
+49 (30) 6390288-27

Rollstuhlgerecht

Nach oben