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© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Stephan Klonk
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Stephan Klonk
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Raban Renatus
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Raban Renatus

Neben Original-Entwürfen aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums zeigt die Ausstellung Arbeiten von Studierenden der Hochschule Macromedia Berlin. Insgesamt sind rund 10 Professor*innen und 100 Studierende aus den Bachelor-Programmen Fashion Design, Fashion Management, Schauspiel und Kommunikationsdesign an der Ausstellungskooperation beteiligt.

Aktueller Anlass der Sonderpräsentation sind die jüngsten Zugänge von Dior-Modellen in die Sammlung des Kunstgewerbemuseums. Durch die neuen Erwerbungen und Schenkungen ist es nun möglich, eine chronologische Zeitreise durch die Geschichte des Modehauses zu unternehmen. Angefangen bei den frühen Modellen von Christian Dior werden erstmals noch nie gezeigte Entwürfe seiner Nachfolger Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré und John Galliano der Öffentlichkeit präsentiert. Highlight der 28 Objekte umfassenden Ausstellung im Modekabinett des Kunstgewerbemuseums wird das 2019 erworbene, über und über mit Glasperlen bestickte Abendkleid „Mexique“ aus der Herbst/Winter-Kollektion von 1951 sein.

Der Modeschöpfer Christian Dior

Bereits mit seiner ersten, 1947 präsentierten Kollektion war Christian Dior (geb. 1905 in Granville, Frankreich) nach der langen kriegsbedingten Zeit der Entbehrungen schlagartig in aller Munde. Mit seiner Ligne Corolle, die eine figurbetonte Silhouette mit schmaler Taille und weit schwingendem Rock propagiert, kam eine verloren gegangene Leichtigkeit in die Mode zurück – der „New Look“ war geboren. Mit seinen Kollektionen bestimmt Dior im folgenden Jahrzehnt die Mode seiner Zeit. Nach seinem plötzlichen Tod 1957 übernimmt Yves Saint Laurent die Leitung des Hauses. Er interpretiert Diors Erbe mit einer eigenen revolutionären Handschrift und setzt den Startpunkt für die Reihe seiner Nachfolger. Bis heute prägt das Unternehmen das aktuelle Modegeschehen und entwirft mit seiner Chefdesignerin Maria Grazia Chiuri Saison für Saison Must-haves für Modebegeisterte.

Spannende Ausstellungskooperation mit Studierenden der Fächer Fashion Design, Fashion Management, Schauspiel und Kommunikationsdesign der Hochschule Macromedia Modedesign

Im laufenden Sommersemester erarbeiten die Studierenden der Hochschule Macromedia Modedesigns Social-Media-Konzepte und interdisziplinäre Ausstellungsformate rund um Christian Dior. Im Fach Modedesign untersuchen Studierende die verschiedenen Creative Directors und Nachfolger Diors, entwickeln neue Visionen oder erarbeiten in Design-Teams von zwei bis fünf Studierenden eine Kollektion. Die Arbeit umfasst das Konzept bis hin zur Fertigung der Outfits, wobei der Schwerpunkt auf der Realisierung der Kleidungsstücke liegt. Wie die Ausstellung der Originale und der aktuellen Interpretationen der Studierenden auf Social Media begleitet werden kann, entwickelt der Studiengang Kommunikationsdesign. Eine Verbindung zu aktuellen urbanen Berliner Trends schafft der Studiengang Fashion Management mit virtuellen und realen Ausstellungsflächen. So sollen auch junge Zielgruppen für die Designideen von Dior begeistert werden. Die besten Arbeiten werden Teil der Ausstellung sein, die besten Kommunikationskonzepte gemeinsam mit dem Kunstgewerbemuseum umgesetzt. 

Die Zusammenarbeit startete mit einem digitalen Vortrag von Ausstellungskuratorin Katrin Lindemann Anfang April 2021. Mehr als 100 Studierende nahmen daran teil. Mehrere Gruppen von Studierenden besuchten zudem das Depot des Museums und setzten sich mit den Schnitten und der Restaurierung der Dior-Kleider auseinander. Ebenso ist ein Social-Media-Workshop geplant. 

Weitere Informationen zu den Studienprogrammen gibt es auf der Website der Hochschule Macromedia.

Eine Sonderpräsentation des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin und der Hochschule Macromedia

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Freitag 10:00 - 18:00
  • Samstag-Sonntag 11:00 - 18:00
  • 1. Januar 12:00 - 18:00
  • 1. Mai 11:00 - 18:00
  • 24. Dezember Geschlossen
  • 25. Dezember 11:00 - 18:00
  • 26. Dezember 11:00 - 18:00
  • 31. Dezember Geschlossen

Standort,

Kunstgewerbemuseum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Katalog

Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

  • Kunstgewerbemuseum

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