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© Edgar Arceneaux
© Tom Burr / Uwe Walter, Berlin
© Cady Noland / Ludger Paffrath
© Kara Walker / Jens Weber, München

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum zeigt der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin in einer eigens für diesen Anlass entwickelten raumgreifenden Architektur in der Historischen Halle des Museums bedeutende Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie und aus der Sammlung Haubrok.

Die in der Ausstellung vertretenen Künstler*innen begreifen Kunst – im Sinne von Bruce Nauman – als politische Tätigkeit, die sich mit allgegenwärtiger Gewalt und Aggression, mit Ausgrenzung und mangelndem Schutz von lebensrelevanten Gemeingütern nicht abfindet. In ihren Werken thematisieren sie die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz in ihrer urbanen, gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Umgebung.

Die von b+ (Arno Brandlhuber, Florian Jaritz, Gregor Zorzi) konzipierte Architektur greift die Baulinie des Bebauungsplans für das Areal hinter dem Museum auf und übersetzt die aus der Flucht resultierende zweidimensionale Linie in eine dreidimensionale Wand, die die Historische Halle von Norden nach Süden in zwei Teile zerschneidet. Damit wird die prekäre Situation des Museumsstandorts thematisiert, denn derzeit ist die Sicherung des historischen Gebäudes und die Zukunft der Rieckhallen mit der dort installierten Architekturskulptur „Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ von Bruce Nauman nicht abschließend geklärt.

Die Ausstellung „Church for Sale“ ist betitelt nach einer Werkserie von Edgar Arceneaux, die in der Schau präsentiert wird und Anzeigetafeln aus der vom finanziellen Bankrott bedrohten Stadt Detroit zeigt, auf denen für den Verkauf von Kirchenräumen und mithin von gemeinschaftsbildenden Versammlungsräumen geworben wird. Die Schau umfasst Skulpturen, Fotografien, Grafiken, Wand- und Videoarbeiten von Edgar Arceneaux, Christoph Büchel, Tom Burr, Jenny Holzer, Emily Jacir, Carolyn Lazard, Park McArthur, Rodney McMillian, Bruce Nauman, Cady Noland, Ruben Ochoa, Kara Walker u. a.

Kuratiert von Gabriele Knapstein im Dialog mit Axel Haubrok

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Freitag 10:00 - 18:00
  • Samstag-Sonntag 11:00 - 18:00

Der Besuch ist nur mit einer FFP2-Gesichtsmaske sowie einem vorab online gebuchten Zeitfenster-Ticket möglich.

Die Vorlage eines tagesaktuellen Testergebnisses ist für den Museumsbesuch bis auf Weiteres nicht mehr nötig. Bitte beachten Sie für die Planung Ihres Besuchs die auf dieser Seite gebündelten Informationen.

  • 1. Januar 12:00 - 18:00
  • 8. März 11:00 - 18:00
  • 1. Mai 11:00 - 18:00
  • 24. Dezember Geschlossen
  • 25. Dezember 11:00 - 18:00
  • 26. Dezember 11:00 - 18:00
  • 31. Dezember Geschlossen

Standort,

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

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+49 (30) 266 42 42 42

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  • Nationalgalerie

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