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© SPSG / Foto: Jörg P. Anders
Lucas Cranach der Ältere, Lukretia, um 1535 © SPSG / Foto: Jörg P. Anders
© SPSG / Foto: Jörg P. Anders
Lucas Cranach der Ältere: Kurprinz Joachim (II.) von Brandenburg, um 1520 © SPSG / Foto: Jörg P. Anders
© SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder
Lucas Cranach der Jüngere: Kurfürst Joachim II. von Brandenburg, um 1570 © SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder

Fast 30 Werke von Lucas Cranach dem Älteren, Lucas Cranach dem Jüngeren und ihrer Werkstatt vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Herrscher und des Kunstschaffens am Berliner Hof des 16. Jahrhunderts. Die Gemälde kehren nach fünfjähriger Abwesenheit an ihren angestammten Platz zurück. Die Zeit, in der die älteste Schlossanlage Berlins sorgfältig saniert wurde, nutzten die Restauratoren und Wissenschaftler der Stiftung für umfassende Untersuchungen und behutsame Restaurierungen der kostbaren Werke.

Prägende Figur für die Entwicklung der Renaissance in Berlin war Joachim II. (1505–1571). Den Bauherrn des Jagdschlosses Grunewald geben Bildnisse der beiden Cranachs in unterschiedlichen Lebensabschnitten wieder – als Kurprinz (um 1520) und Kurfürst (um 1570). Seine umfangreichen Aufträge an Lucas Cranach d. Ä. und dessen Werkstatt schließen die Passionstafeln für die Berliner Stiftskirche ebenso ein wie die Serie von Herrschertugenden (Exemplum-Tafeln), die für die Ausstattung des Berliner Schlosses bestimmt war.

Die erhaltenen Tafeln spiegeln den gesteigerten Repräsentationsspruch der Hohenzollern wider, sie zeigen aber auch die Zeit des konfessionellen Wandels: Während der Vater Joachims II. zu den so genannten altgläubigen Herrschern gehörte, verfolgte sein Sohn eine gemäßigte Religionspolitik mit Hinwendung zum reformierten Glauben nach den Lehren Martin Luthers. Auch in den Werken der Familie Cranach sind neue Auslegungen vermeintlich althergebrachter Bildthemen zu entdecken.

Die hochkarätigen Cranach-Gemälde werden ergänzt durch den Bestand der SPSG an altdeutschen und altniederländischen Gemälden des 15. und 16. Jahrhunderts. Das Jagdschloss Grunewald, das 1542 als Wasserschloss "Zum Gruenen Wald" errichtet wurde, bietet den historisch passenden Rahmen für die Sammlung.

Die Höfische Jagd in der Kunst

Der zweite thematische Schwerpunkt der Dauerausstellung bezieht sich auf die ursprüngliche Nutzung des Schlosses als Jagdstation. Vielfältige künstlerische Zeugnisse der Jagdleidenschaft der Hohenzollern werden hier versammelt – von der Renaissance bis ins frühe 20. Jahrhundert. Zu sehen sind sowohl Darstellungen von Hofjagden und Jagdfesten als auch Ausstattungsstücke kurfürstlicher und königlicher Schlösser mit Jagdmotiven und verschiedene Arten der Trophäenpräsentation.

 

Öffnungszeiten,

Sommer

1. April 2021 - 31. Oktober 2021

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Sonntag 10:00 - 17:30

Für Ihren Museumsbesuch gelten alle behördlichen Vorgaben zum Gesundheitsschutz (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung). Bitte beachten Sie vor Ort die Beschilderungen und Markierungen sowie die Hinweise des Aufsichtspersonals zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Die maximale Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt. Desinfektionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Maske o. ä.) ist Pflicht.

Winter

1. November 2021 - 31. März 2022

  • Montag-Freitag Geschlossen
  • Samstag-Sonntag 10:00 - 16:00

Besichtigung mit Führung; letzte Führung 15 Uhr

Standort,

Jagdschloss Grunewald
Hüttenweg 100, 14193 Berlin

Telefon,

+49 (331) 96 94-200

Website,

www.spsg.de/aktuelles/au…

Preise,

Eintrittspreis 6,00 €

Preis ermäßigt 5,00 €

Kombiticket: Schloss und Jagdzeugmagazin. Nur Jagdzeugmagazin: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

6,00 €

Preis ermäßigt

5,00 €

Kombiticket: Schloss und Jagdzeugmagazin. Nur Jagdzeugmagazin: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €

Katalog

Service

Servicetelefon

+49 (331) 96 94-200

Veranstalter

Links

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Die Jagd im Grunewald

Aus der Geschichte der höfischen Jagd