Kampmann

Eine Berliner Künstlerfamilie

Schloss Britz – Gutshaus, Schlosspark, Gutshof

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Walter Kampmann, Tango, Lithographie, 1922, aus: Heinz Pollack, Die Revolution des Gesellschaftstanzes. Dresden, 1922 Kulturstiftung Schloss Britz

Die Familie Kampmann brachte zahlreiche Malerinnen und Maler, Bildhauer und Architekten hervor. Walter Kampmann (1887–1945) zählte mit seinen expressiven Arbeiten zur Avantgarde der Weimarer Republik und stand als aktives Mitglied der Berliner Künstlervereinigung „Novembergruppe“ im regen Austausch mit den wichtigsten Vertretern der klassischen Moderne.

Neben Walter Kampmann werden Gemälde, Plastiken und Zeichnungen seines Bruders Alexander (1898–1976), seiner zweiten Frau Kat (1908–1997) und seiner Kinder Bodo (1913–1978), Winnetou (1927–2001) und Utz (1935–2006) ausgestellt.

Der Architekt Winnetou Kampmann realisierte in Berlin eine große Anzahl von Wohn- und Bürohäusern. Er trat dabei virtuos als Planer und Architekt auf und leitete in den 1980er-Jahren die Modernisierung wichtiger Berliner Kulturbauten. Dazu zählen neben dem Martin-Gropius-Bau auch das Bröhan-Museum, das Alte Kammergericht in der Kreuzberger Lindenstraße (heute Eingangsbau des Jüdischen Museums) und der Hamburger Bahnhof. Er zählt außerdem zu den Mitbegründern der Berlinischen Galerie.

Schloss Britz – Gutshaus, Schlosspark, Gutshof
Alt-Britz 73
12359 Berlin

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31. Dezember
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Führungen: sonntags 14:00 Uhr und auf Anfrage

Preis ermäßigt
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