documenta. Politik und Kunst

Deutsches Historisches Museum

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Ausstellungsansicht Brandenburger Tor - Weltfrage, Jörg Immendorf, documenta 7, 1982 © documenta Archiv, Foto Dieter Schwerdtle; The Estate of Jörg Immendorf, Courtesy of Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York © documenta Archiv, Foto Dieter Schwerdtle; The Estate of Jörg Immendorf, Courtesy of Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

Die ästhetisch-politische Geschichte der Bundesrepublik spiegelt sich in besonderer Weise in der documenta: Seit ihrer Gründung 1955 wurde sie immer wieder zu einem Ort, an dem sich zentrale Aspekte der deutschen Nachkriegs­geschichte, die Spuren des Nationalsozialismus, die Blockbildung des Kalten Krieges und das Selbstverständnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft widerspiegelten. Die Ausstellung macht die kulturpolitischen Netzwerke sichtbar ebenso wie die Impulse, die die international angelegte Großausstellung zwischen 1955 und 1997 auf die bundes­republikanische Gesellschaft hatte. Erstmals kommen in Interviews die Künstler*innen und Ausstellungs­macher*innen selbst zu Wort.

Begleitend dazu konterkariert die Ausstellung „Die Liste der Gottbegnadeten. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik“ das Bild des radikalen ästhetischen Neuanfangs, das seit ihrer Premiere 1955 mit der Großausstellung verbunden wird.

Die Ausstellung wird kuratiert von Lars Bang Larsen, Julia Voss und Dorothee Wierling.

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24. Dezember
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