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Kano Chikanobu (1660 – 1728), Krieger unter Kirschblüten, Detail, Japan, Edo-/Tokugawa-Zeit, frühes 18. Jh. Hängerolle
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst, geschenkt von Marie Meyer und Ernst Grosse / Jürgen Liepe
Torii Kiyotada (tätig ca. 1720 – 1750), Kurtisane unter Kirschblüten, Detail, Japan, Edo-/Tokugawa-Zeit, ca. 1741 – 50, Hängerolle
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe
Sattel mit Kirschblütendekor, Japan, Edo-/Tokugawa-Zeit, dat. 3. Jahr Meireki-Ära (1657), Holz und farbiger Lack auf Schwarzlackgrund
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe

Im Zentrum dieser Präsentation stehen Malerei, Holzschnitte und Picknickutensilien des 17. bis 19. Jahrhunderts, die von Darstellungen blühender Kirschbäume über Picknickszenen bis hin zur Inszenierung von Kurtisanen und Kriegern (Eros und Thanatos) unter Kirschblüten reichen und im Farbholzschnitt mit einzelnen Werken auch in das frühe 20. Jahrhundert ausgreifen. 

Die Blüte der Kirschbäume, die meist von Mitte März bis Ende Mai von der Süd- zur Nordspitze des lang gestreckten japanischen Archipels wandert, ist ein in Literatur, Dichtung, bildenden und performativen Künsten vielfach und mit unterschiedlichsten Bedeutungen thematisiertes Ereignis. Mit Ausflügen, Picknicks und Zusammenkünften zur Betrachtung der Bäume, nächtlichen Illuminationen, Geselligkeit, Dichtung, Tanz und Gesang wird die periodische Wiederkehr des Frühlings und die Erneuerung der natürlichen Ordnung – von großer Anteilnahme von Medien und Öffentlichkeit begleitet – in Japan alljährlich und zunehmend auch weltweit mehr oder weniger gemeinschaftlich gefeiert.

Im Wissen um die kurze Dauer der Blütezeit schwingt aber zugleich stets auch ein subtiles Empfinden der Vergänglichkeit und Verletzlichkeit von Schönheit sowie der Endlichkeit des menschlichen Lebens mit. Diese ambivalenten Bedeutungen wurden in Japan seit dem 19. Jahrhundert im Dienst nationaler Repräsentation und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch zur Heroisierung des Militärs eingesetzt. 

Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen der Dauerausstellung „Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst“ im Humboldt Forum.

Öffnungszeiten,

  • Montag 10:00 - 20:00
  • Dienstag Geschlossen
  • Mittwoch-Donnerstag 10:00 - 20:00
  • Freitag-Samstag 10:00 - 22:00
  • Sonntag 10:00 - 20:00

Standort,

Humboldt Forum
Schloßplatz, 10178 Berlin

Telefon,

+49 (30) 992118989

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Preise,

Eintrittspreis

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Das Humboldt Forum ist ein offenes Haus, in dem Sie vorbeischauen und auch spontan einzelne Ausstellungen besuchen können. Zurzeit gelten wegen der Corona-Pandemie jedoch einige Einschränkungen. Daher bitten wir Sie, vorab online Ihr Zeitfenster-Ticket zu buchen.

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Besuchsdauer: Durchschnittliche Verweildauer in den Ausstellungen: schrecklich schön ca. 90 Min, Nimm Platz! ca. 90 Min, Schlosskeller ca. 30 Min, BERLIN GLOBAL ca. 120 Min, Nach der Natur ca. 60 Min

 

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