InselWesen. InselAlltag

Fotografien von Mila Teshaieva. Einblicke in friesische Lebenswelten

Museum Europäischer Kulturen

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Mila Teshaieva: Frisian Grace, 2014 © Mila Teshaieva © Mila Teshaieva

Die 14. Europäischen Kulturtage widmet das MEK 2017 den drei Frieslanden: Nordfriesland und Ostfriesland im Nordwesten Deutschlands sowie die Provinz Friesland in den nordöstlichen Niederlanden. Die Friesen leben an den Festlandsküsten, auf den Inseln und Halligen im Wattenmeer. Als „nationale Minderheit“ anerkannt, werden ihre Kultur und ihre Lebensweisen nicht nur durch das „Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten“ des Europarates geschützt, sondern auch von zahlreichen wissenschaftlichen, sozio-kulturellen und künstlerischen Institutionen erforscht und vermittelt.

Zu den Partnern der Friesischen Kulturtage gehören neben regionalen Museen, der Provinzialregierung der Provinz Friesland, der Schleswig-Holsteinischen und der Niedersächsischen Landesvertretung, den Wissenschafts- und Kulturinstitutionen auch Künstler, Kunsthandwerker und Handwerker aus den drei Regionen. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm aus Vorträgen, Performances, Lesungen, Musik und kulinarischen Angeboten findet bis zum 24. September 2017 donnerstags um 18 Uhr, und sonntags um 16 Uhr im MEK statt – bei schönem Wetter im Garten.

InselWesen. InselAlltag: Bis heute fühlen sich Fotografinnen und Fotografen von der einzigartigen Landschaft der Insel Föhr und deren Bewohnern angezogen. Eine dieser Künstlerinnen ist Mila Teshaieva, die als artist in residence über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren auf der Insel lebte und deren Bewohner fotografisch porträtierte. Für ihre Aufnahmen verwendete sie die alte Technik der „Lichtmalerei“, für die man komplette Dunkelheit und als einzige Lichtquelle eine Taschenlampe benötigt. Mittels dieser aufwändigen und langwierigen Methode schuf die Künstlerin faszinierende Porträts, die an Gemälde niederländischer Barockmaler denken lassen.

Das „Inselwesen“, das die Fotografin dabei entdeckte, lässt die Betrachter in eine scheinbar unwirkliche, mystische Atmosphäre eintauchen. Die porträtierten Menschen sind in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, beinahe ethnografisch dokumentiert. Um diese Lebenswelten der Inselbewohner detaillierter herauszustellen, wurden einige von ihnen von Mitarbeiterinnen des MEK befragt, interviewt und gefilmt. Alltagsobjekte und historische Fotografien aus der Sammlung des MEK sowie Leihgaben aus dem Museum Kunst der Westküste, dem Friesen-Museum und von zahlreichen Föhrerinnen und Föhrern dokumentieren ausschnitthaft den Insel-Alltag.

Museum Europäischer Kulturen
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