George Grosz in Berlin

Bröhan-Museum

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George Grosz, Brillantenschieber, 1920, Aquarell und Collage, Galerie Nierendorf © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Vernissage
17.10.2018 19:00 Uhr

George Grosz (1893–1959) gilt als einer der bedeutenden politisch-satirischen Künstler der Weimarer Republik – dreimal wurde Grosz angeklagt, wegen Beleidigung der Reichswehr, Angriffs auf die öffentliche Moral und Gotteslästerung. In der Ausstellung werden seine die Zeitgenossen provozierenden Mappenwerke detailliert vorgestellt. Aber auch die eher unbekannten Fotografien Grosz', die seine Eindrücke und Erlebnisse während der Überfahrt nach Amerika und in New York wiedergeben, rücken in den Blick. Eine weniger bekannte Facette des Künstlers wird zudem mit seiner Arbeit als Kostüm- und Bühnenbildner vorgestellt. Es werden hauptsächlich Werke aus zwei Privatsammlungen gezeigt, die sonst nicht für das Publikum zugänglich sind. Grosz, dessen Werk ohne die Revolution 1918 und die Wirren der Weimarer Republik nicht denkbar wäre, wird als einer der bedeutendsten Berliner Künstler der 1920er-Jahre präsentiert. Seine in Berlin entstandenen Arbeiten sind ein Spiegel der politischen und gesellschaftlichen Fragen der Zeit. Und auch im New Yorker Exil lassen ihn die politischen Ereignisse, die vom Berlin unter nationalsozialistischer Herrschaft ausgehen, nicht los.

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a
14059 Berlin

Telefon
+49 (30) 32 69 06-00
Fax
+49 (30) 32 69 06-26
Website
www.broehan-museum.…
Montag
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Letzter Einlass
30 Min. vor Schließung
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12:00 - 18:00 Uhr
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Geschlossen
Eintrittspreis
8,00 €

Jeden 1. Mittwoch im Monat: Eintritt frei, ermöglicht durch die Deutsche Wohnen SE

Preis ermäßigt
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