German Sales 1901–1929

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Kunstversteigerungen etablierten sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Hochwertige Kunstwerke trafen auf internationale Käufer und erzielten Preise, die mit Pariser, Londoner und Amsterdamer Versteigerungsresultaten konkurrieren konnten. In der Foyerausstellung „German Sales 1901 – 1929“ werden erste Ergebnisse des DFG geförderten Forschungs- und Digitalisierungsprojekts „Kunst – Auktionen – Provenienzen. Der deutsche Kunsthandel im Spiegel der Auktionskataloge der Jahre 1901 bis 1929“ vorgestellt. Ziel des Projekts, für das die Kunstbibliothek Berlin, die Universitätsbibliothek Heidelberg und das Getty Research Institute miteinander kooperieren, ist das Bibliografieren und Digitalisieren dieser Auktionskataloge, um sie der Kunstmarkt- und Provenienzforschung geschlossen online zur Verfügung zu stellen. Zudem wird der Getty Provenance Index® um Daten von versteigerten Werken der bildenden Kunst erweitert.

Auf der Basis von rund 5.800 ermittelten Auktionskataloge kann erstmals eine quantitative Analyse zum Auktionsmarkt im deutschsprachigen Raum der ersten drei Dekaden des 20. Jahrhunderts vorgenommen werden. Deren Ergebnisse werden in der Ausstellung vorgestellt. Am Beispiel von Asiatika-Auktionen wird ferner aufgezeigt, dass Auktionskataloge mehr als nur Beschreibungen von Werken und Informationen zu ihrem materiellen Wert beinhalten. Die Porträts einiger, den Auktionsmarkt bestimmender Auktionshäuser runden die Präsentation ab.

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