How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, lions and bulls

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

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© Antje Majewski, Yaadikone, HD video (still), 2016; Bodenzeichnung von Issa Samb & Ican Ramageli

Ein Projekt von Antje Majewski mit Agnieszka Brzeżańska & Ewa Ciepielewska, Carolina Caycedo, Paweł Freisler, Olivier Guesselé-Garai, Tamás Kaszás, Paulo Nazareth, Issa Samb, Xu Tan, Hervé Yamguen

Antje Majewski (geboren 1968 in Marl) untersucht in ihren künstlerischen Arbeiten die Beziehungen zwischen Natur und Kultur, wobei ihre Praxis sowohl kollaborativ als auch transdisziplinär ist. Majewski interessiert sich für das imaginative Potential von Kunst und deren Fähigkeit, Geschichten auf eine offene Art zu erzählen, um ein diverses Publikum anzusprechen. Sie hat Künstlerinnen und Künstler eingeladen, in einen Dialog zu treten und dessen Ergebnisse in der Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zu präsentieren.

Ausgangspunkt von How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, lions and bulls ist die Auseinandersetzung von Künstlerinnen und Künstlern mit bedrohten Orten, Gemeinschaften und Lebenswelten. Sie untersuchen, wie solche Ökosysteme und sozialen Gefüge von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern belebt und welche Anstrengungen unternommen werden, sie zu bewahren. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit unseren natürlichen und kulturellen Lebensräumen werden Fragen aufgeworfen, die in den kommenden Jahren zwingend eine Antwort erfordern, da das Schicksal der Menschen mit dem aller anderen Bewohner der planetarischen Ökosysteme verbunden ist. Mit der Welt in ihren lokalen Einzelteilen zu sprechen, bedeutet, mit ihr als etwas Ganzem zu interagieren. Eine solche Form der Interaktion ist unausweichlich sowohl historisch wie auch politisch.

Die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler agieren in verschiedenen künstlerischen Sprachen. Sie stellen die heute dominierenden Formen unserer Beziehung zur Umwelt in Frage – von feministischen Standpunkten aus, durch eine Kritik kolonialer Machtstrukturen oder mit Vorschlägen für ein radikal antikapitalistisches Zusammenleben von Menschen, anderen Lebewesen und Materie. Die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen Natur und Kultur, das Ausloten von Kommunikationsformen zwischen den Spezies und eine Achtsamkeit gegenüber denen, die verletzlicher sind als wir, ermöglichen alternative Formen des Miteinanders, die nicht utopisch sind, sondern vor unseren Augen stattfinden.

Das Ausstellungsprojekt versteht Kunst als einen Bereich, der sich in einem konstanten Prozess der Transformation befindet. In diesem werden Objekte durch Interaktionen mit Tieren oder Pflanzen belebt, aber auch durch pädagogische und aktivistische menschliche Handlungen. Ökologie in diesem weiten Sinne meint nicht nur das Nachdenken über Pflanzen, Tiere, Boden, Luft oder Solarenergie, sondern auch über Städte, Bauern, Kinder und nicht zuletzt das Museum selbst.

Kuratorinnen: Ina Dinter (Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin), Aleksandra Jach (Muzeum Sztuki, Łódź), Melanie Roumiguière (Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin)

How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, lions and bulls wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

Veranstalter

Nationalgalerie

Website
www.smb.museum/auss…
Montag
Geschlossen
Dienstag - Mittwoch
10:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag
10:00 - 20:00 Uhr
Freitag
10:00 - 18:00 Uhr
Samstag - Sonntag
11:00 - 18:00 Uhr
1. Januar
12:00 - 18:00 Uhr
24. Dezember
Geschlossen
25. Dezember
11:00 - 18:00 Uhr
26. Dezember
11:00 - 18:00 Uhr
31. Dezember
Geschlossen
Eintrittspreis
10,00 €

Museumskarte Hamburger Bahnhof.
An jedem 1. Donnerstag im Monat von 16:00 bis 20:00 Uhr Eintritt frei.
Hamburger Bahnhof mit Sonderausstellungen 14,00 € / 7,00 €

Preis ermäßigt
5,00 €

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