Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert

Gemäldegalerie

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Michelangelo Merisi da Caravaggio: Amor als Sieger, 1602 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders © SMB, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, die seit dem Gründungsjahr 1830 systematisch aufgebaut und vervollständigt wurde. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer sind hier ausgestellt.

Der Neubau am Kulturforum bietet eine Ausstellungsfläche von rund 7.000 Quadratmetern. Ein fast 2 km langer Rundgang mit 72 Sälen und Kabinetten führt durch einzelne Kunstlandschaften und Epochen. Sammlungsschwerpunkte bilden die deutsche und italienische Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts und die niederländische Malerei des 15. bis 16. Jahrhunderts.

Die altdeutsche Malerei der Spätgotik und Renaissance ist durch namhafte Künstler wie Konrad Witz, Albrecht Dürer, Baldung Grien, Cranach und Holbein vertreten. Der Saal mit Rembrandt-Gemälden ist durch seine zentrale Lage im Museum hervorgehoben. Die Sammlung gehört mit 16 Werken des Künstlers zu den größten und qualitätvollsten der Welt. Sie wird flankiert von weiteren Gemälden der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Bildnisse, Genrebilder, Interieurs, Landschaften und Stillleben zeugen von der Spezialisierung der Künstler auf bestimmte Themen.

In sechs Räumen wird die italienische, französische, deutsche und englische Malerei des 18. Jahrhunderts präsentiert. Die reiche Bildersammlung enthält Werke von Canaletto, Watteau, Pesne und Gainsborough. In der Hauptgalerie sind rund 1000 Meisterwerke ausgestellt. Sie wird durch eine Studiengalerie im Sockelgeschoss mit etwa 400 Bildern ergänzt.

Als Informationsangebot stehen dem Besucher die Kataloge der Sammlung und eine digitale Galerie mitm Computerarbeitsplätzen in deutscher, englischer und französischer Sprache zur Verfügung. Daneben gibt es akustische Führungen in deutsch und englisch.

Meisterwerke der Sammlung Suermondt 

(13. März 2018 bis 17. Juni 2018 in der Dauerausstellung der Gemäldegalerie)

1874 gelang den noch jungen Königlichen Museen zu Berlin ein großartiger Ankauf: man erwarb die Sammlung des Aachener Industriellen und Kunstmäzens Barthold Suermondt (1818 – 1887). Suermondt, der über Jahre sehr gezielt eine hochkarätige Sammlung zusammentrug, war 1874 infolge der Wirtschaftskrise gezwungen, den größten Teil seiner Kunstwerke zu verkaufen. Insgesamt gelangten nicht weniger als 218 Gemälde und 400 Arbeiten auf Papier auf diesem Weg nach Berlin – ein Bravourstück, für das unter anderem Wilhelm von Bode verantwortlich zeichnete. Bis heute zählen etliche dieser Werke zu den Sammlungshöhepunkten der Gemäldegalerie, darunter Meisterwerke wie das „Mädchen mit dem Perlenhalsband“ von Vermeer, die „Catharina Hooft mit Amme“ von Frans Hals, Holbeins „Porträt des Roelof de Vos van Steenwijk“ oder Jan van Eycks „Madonna in der Kirche“.

Der 200. Geburtstag von Barthold Suermondt ist Anlass, um dessen herausragende Sammlertätigkeit zu würdigen und neu zu belichten. So eröffnet die Berliner Gemäldegalerie in ihrer ständigen Ausstellung einen Parcours von 54 Gemälden entlang der Meisterwerke aus der Sammlung Suermondt. Durch Markierungen an den entsprechenden Werken und mit Hilfe eines Booklets (erhältlich in Deutsch und Englisch) wird es dem Besucher ermöglicht, sich in der Dauerausstellung auf die Suche nach Stücken aus dieser Sammlung zu begeben und einen Einblick in eine der wohl wichtigsten privaten Gemäldesammlungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu nehmen. Ergänzend findet in der Gemäldegalerie die Ausstellung „Seeblicke. Niederländische Zeichnungen aus der Sammlung Barthold Suermondt“ des Kupferstichkabinetts statt.

Zeitgleich präsentiert das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen mit Unterstützung der Gemäldegalerie im Frühjahr 2018 eine umfassende Jubiläumsausstellung.

Das Booklet wurde durch die Finanzierung der Peter und Irene Ludwig Stiftung ermöglicht.

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